Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 26.09.2018

EMPEROR , UNLEASHED , REVENGE , TANKARD , DYING FETUS , MASTER´S HAMMER , EXCITER , THE SPIRIT , VENOM , DEAD CONGREGATION , SADISTIC INTENT , OUR SURVIVAL DEPENDS ON US , UNANIMATED , RAM , TRIBULATION , CARPATHIAN FOREST , PESTILENCE , WATAIN , TOXIC HOLOCAUST - Im Auge des Sturms

Wie gut eine Crew organisiert ist und zusammen funktioniert, merkt man vor allem dann, wenn Ausnahmesituationen auftreten – so wie der diesjährige Party.San(d)-Sturm, der das Festival für kurze Zeit zum Erliegen brachte. Doch von Panik keine Spur: Absolut besonnen wurde das Gelände geräumt, die Festivalgäste gebeten, sich in ihre Autos zurückzuziehen, und alles abgebaut, was irgendwie hätte umherfliegen können. Das konnte aber weder Fans noch Bands und Crew daran hindern, schon nach etwas mehr als einer Stunde wie gewohnt weiterzufeiern und das Ambiente dieses wie immer feucht-fröhlichen, facettenreichen und leidenschaftlichen Spektakels in vollen Zügen zu genießen.

Die Hauptbühne

Donnerstag

Unter dem berauschenden Duft von räuchernden Stäbchen eröffnet eine besondere Band das diesjährige Party.San Open Air: OUR SURVIVAL DEPENDS ON US aus Österreich. Das mit allerlei Blut, Schmutz, Knochen und Holz bestückte fünfköpfige Kollektiv weiß nicht nur optisch in den Bann zu ziehen, auch ihr mit aller Leidenschaft dargebotener, experimenteller und naturverbundener Sludge-Doom lädt zum Sich-darin-Verlieren ein. Als dann ein die Ohren zerreißendes Knarzen durch die Boxen zieht und anschließend die halbe Mikrofonierung ausfällt, würde jede andere Truppe wohl erst mal in Unruhe verfallen – doch nicht OSDOU. Die Salzburger spielen ganz in Ruhe ihren Set weiter und unterbrechen ihr Ritual zu keinem Zeitpunkt, sodass auch das Publikum nach kurzer Verwirrung weiter mitmacht und Songs wie ´My Sons And Daughters´ einfach leiser als gewohnt zelebriert werden. Da kann man den Hut ziehen!
Bei GRUESOME scheint der Sound dann wieder zu funktionieren, und musikalisch bewegen wir uns auf typischem Party.San-Terrain: Death Metal in the name of Death. Die vier Jungs aus Florida verstehen sich nämlich als eine Art Death-Tribute-Band, widmen ihr ´Pull The Plug´-Cover auch dem „one and only Chuck Schuldiner“ und bringen langsam, aber sicher Leben auf das Gelände.
Als die schwedischen Black-Death-Urgesteine UNANIMATED (mit Unleashed-Drummer Anders Schulz im Gepäck) die Bühne betreten, wird es schon etwas enger. Der groovig-melodisch gespielte Extreme Metal wirkt mal wuchtig und brutal, oftmals aber auch flink und fast schon lässig, sodass ein interessiertes, aber nicht völlig geflashtes Publikum zurückbleibt. Gut gemacht hat´s der Stockholmer Fünfer aber allemal!
DEAD CONGREGATION treffen dann schon deutlich stärker den Nerv der angereisten Party.Saner. Mit ihrem absolut souverän gezockten und wirklich ultracoolen Old-School-Death bringen die Griechen um den tief growlenden Fronter A.V. zum ersten Mal am heutigen Tag Bewegung in die Menge. Zu Songs wie ´Lucid Curse´ und ´Vanishing Faith´ verdunkelt sich der Himmel über Schlotheim so sehr, dass passenderweise bei ´Only Ashes Remain´ ein Sturm aufzieht, der den Sand des Geländes umher- und die ersten Gegenstände in die Luft wirbelt, weshalb die Show leider vorzeitig ab- und das Festival unterbrochen werden muss.
Mit nur einer Stunde Verzögerung schafft es die Party.San-Crew aber, das Festival wieder zum Laufen zu bringen, sodass nun ANAAL NATHRAKH das spürbar abgekühlte und immer noch windige Gelände betreten können. Die Industrial-Black-Metal-Grindcore-Mixtur ist ein ganz anderes Kaliber als der Vorgänger: Viel, viel moderner und ziemlich auf pures Geballer ausgerichtet, sind Songs wie ´Forward´ nicht gerade mein Ding, gehören aber zum Facettenreichtum dieses Extreme-Metal-Festivals und sind vor allem immer noch weit entfernt vom massentauglichen Plastikmüll oder Pseudo-Black-Metal, der einem sonst so im Alltag auf die Nerven geht – von daher alles gut.
TOXIC HOLOCAUST bringen anschließend Speed und jede Menge frische Energie auf die Bühne. Die US-Thrasher um den charismatischen Blondschopf Joel Grind eröffnen ihre heutige Show mit keinem geringeren Hit als ´War Is Hell´ von ihrer (zumindest vor knapp zehn Jahren in meiner Generation heiß geliebten) „Evil Never Dies“-Platte und gewinnen damit sofort das Publikum für sich. Auch wenn kein weiterer Song der Scheibe mehr folgt, spielt sich das kraftvolle, dynamische Trio mit Nummern wie ´Wild Dogs´ und ´Nuke The Cross´ hoch zu einem der Favoriten des Festival-Donnerstags.
Zu denen zählen unbestreitbar auch REVENGE. Unter dem Klang heulender Alarmsirenen betritt das kanadische Black-Death-War-Biest die Stage und zerlegt sie in Minutenschnelle in Schutt und Asche. Schnörkellos, heftig und pur ballern einem Songs wie ´Traitor Crucifixion´ oder ´Altar Of Triumph´ im typischen Knarzsound der Truppe alles restlos aus Leib und Seele, was einem lieb und heilig ist. Gleichzeitig erfüllt der bassige Hass-Sound auch, während im Bühnen-Blitzlicht die eigenen Augen flattern und man in eine Parallelwelt entführt wird, die sichtlich einen bleibenden Eindruck hinterlässt und Revenge zu einer der besten Bands des Festivals macht. (mam)
EMPEROR spielen ihr 1997er Überalbum „Anthems To The Welkin At Dusk“ und sind natürlich der Festival-Headliner. Schon beim Intro ´Alsvartr (The Oath)´ ist Gänsehautstimmung angesagt, die in der nächsten Dreiviertelstunde nicht mehr wegzugehen vermag. Stimmlich war Ihsahn bei der gleichen Aufführung im Vorjahr in Wacken etwas besser in Form, doch Songs wie ´The Loss And Curse Of Reverence´ und ´With Strength I Burn´ lassen jedes Black-Metal-Herz höher schlagen. Das nachgeschobene Best-of von anderen Alben lässt keine Wünsche offen und beschließt einen nahezu perfekten Auftritt. (sh)
Die experimentellen Kreativköpfe von MASTER´S HAMMER hätten ursprünglich noch vor Emperor spielen sollen, wurden aber zugunsten des Headliners hinter diesen geschoben und betreten schon weit nach Mitternacht das noch immer nicht leergefegte, wenn auch langsam etwas müde gewordene Feld. Ganz in Schwarz und bedeckt mit Hüten und Kapuzen, wirken die Tschechen wie alchemistische Altmeister und stechen optisch genauso heraus wie musikalisch. Mit einer Mischung aus alten Hits und Nummern vom neuen Album „Fascinator“ runden sie einen gelungenen Festivaltag ab. (mam)

Freitag

Mit GUINEAPIG steht mal wieder einer dieser mutmaßlich furchtbaren Grindcore-Acts auf dem Plan. Doch ganz so schlimm wie in den Vorjahren wird es nicht. Der Gesang hat zwar schon beim Soundcheck verloren, aber zwischendurch kämpft sich der Frontmann doch zu ein paar „normalen“ Growls nach vorne. Die stampfenden Riffs helfen jedenfalls den ersten Fans, auf die Beine zu kommen und sich vor die Bühne zu schleppen.
THE COMMITTEE sind den meisten Besuchern noch kein Begriff, und doch versammelt sich schon eine beachtliche Menge vor der Stage. Mit schwarzen Strumpfhosen über dem Kopf (anscheinend das neue Corpsepaint der Szene) zelebriert die international besetzte Truppe atmosphärischen Black Metal, der in jeder Hinsicht zu überzeugen weiß. Fiese Melodien wechseln sich mit treibenden Riffs ab, und auch an Schnelligkeit haben die Jungs einiges zu bieten. Der Sänger findet sich für seine Parts an einem eigens dafür gebauten Prediger-Pult ein, das allerdings nur aus unbehandelten Spanplatten besteht. Vielleicht war in der Eile keine Zeit mehr zum standesgemäßen Lackieren. Die Fans sind sich jedenfalls einig: Hier tritt gerade ein absoluter Geheimtipp auf. (sh)
Bei sonnigem Wetter und bester Laune kommen die Franzosen BENIGHTED auf die Hauptbühne. Ihr chaotischer, gar nicht mal unmelodischer Death-Grind hält wach, und die technisch virtuosen Leads und rhythmischen Breaks beeindrucken ungemein. Dabei guckt die vor wenigen Jahren runderneuerte Mannschaft um Sänger Julien Truchan nicht stur auf die Griffbretter und Füße, sondern steuert Backing-Vocals bei und nutzt den ganzen Freiraum der Stage aus. Neben Songs aus ihrer eigenen umfangreichen Diskografie ist auch das brachiale Sepultura-Cover ´Biotech Is Godzilla´ im Programm, das sich mittlerweile im Benighted-Live-Set etabliert hat.
Als Anhänger der Hochphase Agallochs zwischen 1999 und 2006 fällt es mir immer noch schwer, mit PILLORIAN warm zu werden. Die Herren aus Portland beherrschen ihr Handwerk und zocken auch heute eine souveräne Festivalshow, es mangelt aber an einprägsamen, mitreißenden Songs. Wenn sie sich in rauschigen, flirrenden Momenten der atmosphärischen Seite ihrer Musik hingeben, überzeugen Pillorian, und auch der Gesang von John Haughm ist sehr eigenständig und cool. Doch in den zahlreichen schnellen Parts bleibt einfach kaum etwas hängen.
Anschließend reiben sich alle Old-School-Death-Heads die Hände und freuen sich über den Gig von COFFINS. Das japanische Quartett wirkt authentisch und bietet simplen, rifflastigen Doom-Death Marke Asphyx und Autopsy, interagiert aber weniger mit dem Publikum. Zwischendurch fällt die Gitarre aus, und wir müssen uns mit dem Grummeln aus Bass und Growls begnügen, bis die Crew nach kurzer Zeit alles gefixt hat. Es gibt spannendere Konzerte auf diesem Festival, aber scheiße ist es definitiv auch nicht. (mes)
RAM sind die „Exoten“ im heutigen Hauptbühnen-Programm: Die Schweden haben mit Black, Death und Thrash nicht viel am Hut, sondern spielen klassischen Heavy Metal mit starkem Priest-Einschlag. Macht aber gar nichts, denn der Fünfer um Frontmann Oscar Carlquist hat szeneintern ein hervorragendes Live-Standing. Dementsprechend verwundert es wenig, dass der Platz vor der großen Bühne gut gefüllt ist. Oscar und seine Mannschaft danken es den Besuchern mit einem motivierten Gig, der definitiv zu den Highlights des Tages zählt. (jp)
Dass THE BLACK DAHLIA MURDER fürs Party.San gebucht wurden, hat hier und da für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Schließlich stehen die Amerikaner ja nicht gerade für unverfälschten Old-School-Sound oder die reine Metal-Lehre. Andererseits, das muss man nach ihrem Auftritt schon zugeben, spielen die Männer um Sänger Trevor Strnad mit so viel Herzblut, dass es eine Freude ist. Vor allem Trevor scheint sich wie ein Kind zu freuen – später wird man ihn noch öfter am Bühnenrand andere Bands abfeiern sehen. Auch die Songs knallen gut, wobei der melodische Death Metal immer dann am besten kommt, wenn Trevor growlt. Das helle Screaming klingt nämlich auch live ziemlich nach Metalcore.
DESERTED FEAR haben heute eine Art Heimspiel. Zwar wirken die Jungs immer so, als könnten sie gar nicht glauben, was ihnen widerfährt, aber angesichts der heute versammelten Menge an Fans scheinen sie noch mal so erstaunt zu sein. Klar, dass sie sich wie immer voll reinhängen. Das mag mancher als Kumpel-Death-Metal abtun, und den ganz großen Hit haben die Thüringer auch noch nicht geschrieben, aber live funktioniert das alles ganz wunderbar, und die ungezwungene Fröhlichkeit der „Jungs von nebenan“ ist mitreißender als manch steifer Kapuziner.
EXHORDER sind ein ähnliches Phänomen wie Demolition Hammer, die im vergangenen Jahr hier gespielt haben: Amis im fortgeschrittenen Alter, die gnadenlos abliefern. Zwar hat die Band nur zwei Alben veröffentlicht – und das ist mittlerweile 26 Jahre her – und sich immer mal wieder aufgelöst, doch trotzdem spielen Exhorder, als wären sie in den letzten Dekaden permanent auf Tour gewesen. Auch die Songs knallen völlig zeitlos, und bei perfektem Sound lässt es sich zu den nicht enden wollenden Riff-Salven von Vinnie LaBella (g.) und Neumitglied Marzi Montazeri (g.) in einen Nachmittags-Rausch bangen. Megastark!
Bei UNLEASHED weiß man nie so genau, welche Version der Band auf der Bühne stehen wird: die leicht gelangweilten Routiniers, die ihren Set einwandfrei, aber auch etwas leidenschaftslos runterzocken, oder die Schweden-Legende, die „on fire“ ist. Heute ist Letzteres der Fall: ´Into Glory Ride´, ´The Longships Are Coming´ oder ´Sworn Allegiance´ kommen humorlos und knochentrocken aus der P.A. Hedlund klingt heute rau, düster und angepisst. Knappe Ansagen („We have a message from Mother Earth: ´Your Children Will Burn´“) unterstreichen die No-Bullshit-Attitüde der Schweden, weswegen ihr Auftritt als eines der Highlights durchgeht und sogar das eigentlich totgenudelte ´Death Metal Victory´ cool kommt. Aber: Sich ein Trinkhorn reichen zu lassen und ´nen kräftigen Schluck daraus zu nehmen, ist weder ein krasser Effekt noch ein Statement, sondern eher lahm.
Bei DYING FETUS weiß man, was man bekommt: ein Death-Metal-Massaker par excellence. Das ist auch heute nicht anders. Wie gewohnt – und immer wieder erstaunlich – spielen die Amis ihre ultrafetten Groove-Riffs unglaublich tight und verhaspeln sich auch nicht bei den technisch extrem anspruchsvollen Parts. Und das, obwohl Sänger, Gitarrist und Bandleader John Gallagher wirkt, als hätte er schon die eine oder andere Tüte durchgezogen. Man selbst ist nach dem Gig regelrecht plattgewalzt. Da kommt britisches Urväter-Gerumpel gerade recht. (ses)
Für gewöhnlich würde ich als eingefleischte VENOM-Fanatikerin an dieser Stelle protestieren, doch der heutige Auftritt der First-Wave-Black-Metaller aus England ist leider nicht ansatzweise mit ihrer Spitzenshow vom Party.San 2013 vergleichbar. Ebenfalls als Headliner spielte die muntere Truppe um Cronos damals einen energiegeladenen Special-Set, bestehend aus Songs der ersten drei Alben (mit maximal ein bis zwei Ausnahmen), und ließ wirklich in keiner Hinsicht Wünsche offen. Fünf Jahre später eröffnet das Trio aus Newcastle (heute mit Karlos „The Jackal“ Bareham als Ersatz für Danté an den Drums) noch hoffnungsvoll mit ´Black Metal´ seine Show, gefolgt von einer etwas langsameren Version von ´Welcome To Hell´ – und das war´s erst mal. Es folgen einige neue Songs, Konfetti, Feuer und Nebel, doch all das bringt nichts: Die Menge steht reglos vor der Bühne und weiß nichts mit sich anzufangen. ´Buried Alive´ und ´Warhead´ holen zwar zwischendurch kurz zurück und sind auch echt geil, doch die starren Minuten des Wartens und Wunderns überwiegen. Das ändert sich auch mit dem ersten Zugabe-Song nicht. Erst als die Truppe ´In League With Satan´ und ´Witching Hour´ auspackt, ist noch mal die Hölle los, doch insgesamt bleiben auch danach eher enttäuschte Gesichter zurück – diesen Special-Set haben sich wohl einige anders vorgestellt. (mam)

Samstag

Nach zwei durchzechten Festivaltagen schleppt es sich nur bemüht zur Mittagszeit aufs Gelände. Typischerweise übernimmt eine Grind-Band die Weckerfunktion, und RAZORRAPE haben erstaunlich viele Supporter am Start, die direkt einen stattlichen Circle-Pit kreisen lassen und mit allerlei Seifenblasen und Kostümen ausgestattet sind. „Do you like Rock´n´Roll?“, fragt Gitarrist David Mauritzon und kündigt in lakonisch-ernsthafter Stimmlage Songtitel wie ´Bitch Butcher Bogey´ und ´Hey Whore, Let´s Gore´ an. Und tatsächlich haben die Schweden aller Albernheit zum Trotz ein gutes Gespür für Fifties-Rock´n´Roll-Rhythmen und coole Gitarrensoli. Guten Morgen!
Als die Spaßfraktion zurück zum Campground gewackelt ist, um Blümchen zu hören, verbleibt sichtbar weniger Publikum vor der Bühne, um sich ernsthaften Death Metal aus dem Hause GRAVEYARD zu geben. Die umtriebigen Spanier hätte ich inzwischen zu einem späteren Zeitpunkt erwartet, da sie sehr regelmäßig hochklassige Platten veröffentlichen und außerdem beim Party.San-Partner War Anthem Records unter Vertrag stehen. Ungeachtet der Uhrzeit ist die Show äußerst souverän, die Thrash- und Punk-Elemente lockern den Klangrahmen auf, und Live-Frontmann Fiar gestikuliert sehr ausladend und theatralisch, während er äußerst starke Growls von der Leine lässt.
WOLFHEART spielen, wie Mastermind Tuomas Saukkonen sagt, „fast music for slow people“. Alle, die mit atmosphärischem nordischem Melo-Death gerechnet haben, merken, dass hier in erster Linie exzellente Techniker am Werk sind, deren Songmaterial heute absolut nach vorn geht und bei denen Blast und maschinelles Doublebass-Spiel regieren. Auch die Gitarrensoli von Mika Lammassaari sind sehr sauber und unfassbar schnell. Sympathie-Pluspunkte sammelt man trotzdem nur bedingt. In einer Ansage verwechselt Saukkonen das Party.San mit dem Rock Harz und fügt hinzu: „All these German festivals look the same.“ Ich möchte ihn gern mal fragen, was an finnischen Festivals so anders ist.
In ihrer rasanten Karriere haben es die österreichischen Gossen-Melancholiker HARAKIRI FOR THE SKY dieses Jahr auf die Mainstage geschafft und ziehen für den heutigen Tag die bis jetzt größte Publikumsmenge an. Die melodisch-herbstliche Stimmung ihrer gestreckten Songs ist gleichförmig, eignet sich aber perfekt zum lässigen Mitnicken und auch mal zum Augenschließen. Von der Performance her bleibt das Bühnengeschehen schlicht, Ansagen finden wie auf allen Konzerten der Band nicht statt. Schade, dass bei ´Jhator´ das Feature von Fäulnis-Ben ausbleibt, der hinter den Kulissen des Festivals mit seinem „Krachmucker TV“-Projekt unterwegs ist.
Buargh! Kontrastprogramm. Giftzwerg Nattefrost hat mit CARPATHIAN FOREST zwar seit zwölf Jahren kein Album mehr rausgebracht, aber das ist vielleicht auch besser so, wenn man sich reinzieht, wie er heute zuweilen herumquietscht und jault. Der Balanceakt zwischen coolem Ranz-Black-Metal und nicht mehr ernst zu nehmendem Trash-Gehabe gelingt nicht, und das The-Cure-Cover ´A Forest´ wird lieblos mit peinlichen Vocals in Cradle-Of-Filth-Manier verhunzt. „Rock´n´Roll, gloryhole“? Okay, bei manchen Flachwitzen kann man auch mal mitlachen.
Wenig später sind EXCITER an der Reihe. Die dienstälteste Band des Party.San 2018 feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum, und die Herren haben sichtlich jede Menge Feuer unterm Hintern. Geboten wird eine Speed-Metal-Show, Eighties as fuck. Drummer und Sänger Dan Beehler verausgabt sich und macht seinen Job für einen Endfünfziger sehr beachtlich. Die Gitarrensoli von John Ricci sind hier und da ein bisschen schludrig, aber die Stimmung rund um das Trio ist super, und alle Fans feiern insbesondere ´Victims Of Sacrifice´ und ´Cry Of The Banshee´ vom 1983er Debüt „Heavy Metal Maniac“ ab. (mes)
SADISTIC INTENT gehören schon seit 1987 zum harten Kern der Old-School-Death-Metal-Szene, und auch wenn die Amerikaner nicht gerade einen großen Backkatalog vorzuweisen haben, sind ihre Werke maßgebend gewesen. Wem bei ´Ancient Black Earth´ oder ´Impending Doom´ nicht die Rübe abfällt, dem weiß ich auch nicht mehr zu helfen. Sichtlich auf Stress aus, betreten die vier Besessenen die Bühne, reißen anschließend alles nieder, und man fühlt sich an die alten Alben Ende der achtziger Jahre erinnert, als Death Metal noch die böseste Musikrichtung der Welt war. Die Cortez-Brüder haben jedenfalls von dieser Stimmung nichts verloren und wissen sehr zu begeistern.
PESTILENCE büßen leider anschließend von dieser diabolischen Atmosphäre etwas ein. Das mehr auf technische Finesse ausgelegte Riffing hat zwar ohne Frage seinen Reiz, aber nach Sadistic Intent aufzutreten, ist nicht gerade eine dankbare Aufgabe. Sänger und Mastermind Patrick Mameli versucht dennoch, alle Leute mitzureißen, und wenn sich die Frickel-Parts mit den für die Holländer typischen pumpenden Riffs abwechseln, hat das Ganze natürlich seine Anziehungskraft.
Und dann: Die Sonne beginnt zu sinken, die Bühne färbt sich in ein fantastisches Dunkelblau, Nebelschwaden ziehen über die Stage, und die Jungs von TRIBULATION betreten die Szenerie. Der (für mich) heimliche Headliner beginnt mit Orgelklängen und dieser sagenumwobenen Zwanziger-Jahre-„Nosferatu“-Stimmung – nur dass hier kein Stummfilm aufgeführt wird, sondern ein wahres Schmankerl in Sachen düstere Musik: herrliche Melodien, eine Band, die wie bei einem Theaterstück agiert, und natürlich die Tanzeinlagen von Jonathan Hultén, die dem einen oder anderen Hardcore-Death/Black-Metaller etwas bizarr aufstoßen. Wer Tribulation noch nie live zu Gesicht bekommen hat und nur einen Funken Interesse für perfekt in Szene gesetzten Goth/Black-Metal hat, sollte das dringend nachholen.
Größer könnte der Kontrast nicht sein, als nun BRUJERIA die Bühne betreten. Die graziöse Stimmung verschwindet und wird durch Death/Grind/Rap-Geholze ersetzt. Anklang findet das Ganze schon, wenn auch zahlreiche Besucher eher aus Amüsement vor der Bühne ausharren. Trump-Kritik, der Aufruf, doch bitte Joints auf die Bühne zu werfen, und das Wort Marihuana bestimmen maßgeblich das Konzert. Sicherlich ist das hier mal etwas komplett anderes, und Urgestein-Schlagzeuger Nicholas Barker hat offenbar seine Freude, aber so wirklich überzeugen kann der Klamauk nicht. Am Ende kommt dann noch das ´Macarena´-Cover, bei dem der Name gegen „Marihuana“ ausgetauscht wird (und Jens „Sleazy.San“ Peters die entsprechenden Tanz-Moves mit Bravour zum Besten gibt - mam).
TANKARD ziehen dann die Thrash-Metaller aus ihren Ecken und haben Bock, auf diesem Festival zu spielen. Im Interview vor dem Konzert verrät uns Gerre, dass Tankard ja dank Ram und Exciter nicht die einzige Pop-Band des Festivals seien. Der Sänger reißt jedenfalls ordentlich Meter auf der Bühne ab: Von links nach rechts rennt er unermüdlich über die Bretter, um den Zuschauern einzuheizen, und erschreckt sich dabei zuweilen vor den ungewohnten Nebelfontänen, die vor ihm aus dem Boden schnellen. Die Zuschauer haben jedenfalls genauso viel Spaß wie die Band, und bei ´(Empty) Tankard´ singen dann alle mit.
WATAIN spielen schon zum fünften Mal auf dem Party.San, und so sind die Erwartungen etwas verhalten. Das Festival geht dem Ende entgegen, und die Besucher sind von den Strapazen und der aufkommenden Nachtkälte deutlich gezeichnet. Nach dem Opener ´Stellavore´ merkt dies auch Sänger Erik „E“ Danielsson und nörgelt: „You are awfully quiet!“ Natürlich ist die Setlist wie gehabt grandios, und Songs wie ´Malfeitor´, ´Outlaw´ und ´Nuclear Alchemy´ suchen ihresgleichen, doch so wahrhaft vermag der Funke heute nicht überzuspringen, und mehr kann man zumindest auf der Bühne wirklich nicht in Brand stecken, als Watain dies tun. So endet ein weiteres erfolgreiches Party.San, das als einzigen Schreckensmoment den Sturm am Donnerstag vorzuweisen hatte. (sh)


Das Zelt

Donnerstag

Während es bei anderen Events undankbar sein kann, am ersten Festivaltag die Nebenbühne zu eröffnen, läuft es für GRIM VAN DOOM heute ausgesprochen rund. Kaum hat die Wuppertaler Sludge/Doom-Dampfwalze den Motor angeworfen, füllen sich die ersten Reihen dicht, und im gesamten Zelt verteilt sich neugieriges Publikum. Die vier Jungs um Frontmann Lansky, der permanent in Bewegung zwischen Bühne, Sicherheitsgraben und Publikum ist, haben mächtig Bock auf die Show, und die tiefen Saiteninstrumente braten entsprechend amtlich. Das Glück der Zeltbühne bleibt, dass der Sound nicht vom Winde verweht wird. (mes)
Nach dem in den sozialen Medien als Sandsturm bekannt gewordenen Naturereignis heißt es auf Facebook: „GUTRECTOMY sind ab 20:10 Uhr auf der Zeltbühne am Start.“ Und das bedeutet Bilderbuch-Slam-Death inklusive Pig-Squeals, gutturaler Growls, Beatdowns und hackendem Rhythmus, der die Circle-Pit-Slammer in der Spur hält. Die zeigen sich beim Party.San zwar zurückhaltend, aber die vier Baden-Württemberger sind sichtlich erfreut, auf der Zeltbühne zu stehen. (gb)
EVIL WARRIORS aus Berlin haben das Glück, ein Stück weit von den Nachwehen des Sandsturms profitieren zu können, denn aufgrund der geänderten Spielzeiten muss die junge Truppe erst nach Sonnenuntergang auf die Bühne (ja, das macht auch im Zelt einen Unterschied). Die Herrschaften spielen eine Mischung aus Black, Death und Thrash, die bisweilen an Dissection, dann wieder an Watain erinnert und ziemlich gut reinläuft. Findet übrigens auch Mandy, die zum Fistraisen einen kurzen Abstecher von der Hauptbühne ins Zelt macht. (jp)
Dank der Temperaturen und des heißen Wüstenwinds in den letzten Tagen dürften sich CRESCENT in unseren Gefilden fast wie zu Hause fühlen. Abgesehen davon, dass es rund um Schlotheim keine Pyramiden gibt, versteht sich. Aber schlechte Einleitung beiseite, den Ägyptern wird im Zelt zunächst Interesse und schnell auch Begeisterung entgegengebracht. Routiniert zockt die Band ihren von Behemoth ebenso wie von Nile inspirierten Death Metal, der dank hymnischer Leads und groovender Riffs prima ins Bein geht und für viel Bewegung im gut gefüllten Auditorium sorgt.
ENDSEEKER locken noch mal mehr Leute ins Zelt. Kein Wunder, „Flesh Hammer Prophecy“, das Debütalbum der Hamburger, ist gut angekommen, und live ist die Band eine Bank. Das liegt vor allem auch an Sänger Lenny, der auf seine ganz eigene Art mal den Psycho und dann wieder den sympathischen Witzbold gibt. Die Songs eignen sich außerdem wunderbar dazu, das Publikum ordentlich zum Mitmachen zu animieren. Man merkt, dass hier keineswegs Anfänger am Werk sind und die Musiker schon in anderen Bands (u.a. Devastator und Mephistopheles) Erfahrung gesammelt haben. Ein starker Gig, der den ersten Tag im Zelt mit einem Ausrufezeichen beschließt. (ses)

Freitag


Black Metal kommt bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad im Schatten ja immer richtig gut, aber das Zelt mildert die widrigen Umgebungsumstände zumindest ein wenig. Den bajuwarischen GOATH kann´s freilich egal sein, denn die Fuck-off-Attitüde, die das Trio auf seinen Studio-Releases so gekonnt transportiert, kommt live gleich dreimal so gut rüber. Schade, dass das schöne Geschepper im letzten Drittel von der deutlich lauteren Hauptbühne überdeckt wird.
Als Nächstes sind ULTRA SILVAM aus Schweden an der Reihe, die nicht nur bei unserem Hacky „Eisenfavst“ Hackländer richtig gut ankommen. „Wuuuuuuargh“, schreit Hacky, während er sich ins Getümmel stürzt, über dem Kopf seine heute ausnahmsweise mal nur imaginäre Kettensäge rotieren lässt (vergleicht auch den Wacken-Bericht in der letzten Ausgabe) und die Schweden auf der ziemlich spärlich beleuchteten Stage ein Black-Metal-Feuerwerk par excellence abfeuern. Gute Nummer!
Die Franzosen SKELETHAL gewinnen mit ihrem Bandnamen nicht nur den goldenen Pokal für das flachste Wortspiel des Festivals, sondern lassen auch live nichts anbrennen – guter Death Metal geht ja sowieso immer. Der Trend zur unbeleuchteten Zelt-Stage setzt sich fort: Keine Ahnung, ob generell keine Frontlights aufgehängt wurden oder die Bands sich darauf geeinigt haben, selbige ausgeschaltet zu lassen, der düsteren Atmosphäre ist´s jedenfalls überaus zuträglich.
THE SPIRIT aus Saarbrücken dürfen in der Mainstage-Pause zwischen Exhorder und Unleashed ran, sind aktuell ziemlich angesagt und können sich dementsprechend über einen ordentlichen Publikumsandrang freuen. Auch die halbe Rock-Hard-Mannschaft hat sich im Zelt eingefunden, um die old-schoolige Mischung aus Black- und Death Metal abzufeiern, die musikalisch ein wenig an Dissection erinnert. Für hochgezogene Augenbrauen sorgt derweil ein Besucher, der ein Hausfrauenkleid zur „Kutte“ umfunktioniert hat: Auf dem „schnieken“ Teil prangen Patches aus der vollen Reichweite des guten Geschmacks, angefangen von Take That über Tokio Hotel bis hin zu Wacken. Mutig.
Save the best for last: BLOOD INCANTATION aus Colorado spielen ihren Death Metal ziemlich abwechslungsreich, bauen zahlreiche genrefremde Einflüsse ein und sind alles, aber ganz sicher nicht langweilig. Schilling und Mandy freuen sich, für Hacky würde sicherlich dasselbe gelten, wenn er nicht schon „völlig erschöpft vom langen Tag“ im Zelt liegen würde. Man darf gespannt sein, was es von der jungen Truppe, die erst vor zwei Jahren ihr Debütalbum veröffentlicht hat, in Zukunft noch zu hören gibt. Nächstes Mal bitte auf der Hauptbühne. (jp)
(Dies sollten seine letzten Worte sein, ehe Sleazy.San abtauchte und erst Stunden später sturmklingelnd und ins Bonbon-Glas beißend an der Hotelrezeption wieder auftauchte - mam)

Samstag

HIEROPHANT beginnen den letzten Zeltbühnen-Festivaltag um kurz vor halb sechs. Die Italiener haben sich offenbar ein weiteres Mal gehäutet: Lag der Fokus im Vorjahr live noch auf treibendem Uptempo-Death-Metal mit einigen schleifend-räudigen Passagen, so geben sich die drei 2018 vermehrt dem atmosphärisch verdichteten Midtempo hin. Dass die glasklaren Exciter-Riffs ausgerechnet in den Momenten vom böigen Wind getragen herüberklirren, in denen Hierophant ihre Kräfte sammeln, stört dabei kaum.
ENGULFED verbreiten eine ähnlich okkult anmutende Atmosphäre mit anderen Mitteln: Uptempo-Offbeat plus flirrende Melodien. Die Gitarren gehen allerdings zu guten Teilen im bass- und drumlastigen Sound unter. Das hält die Fans der Türken nicht davon ab, mit gereckten Fäusten im treibenden Midtempo mitzugehen, ehe Engulfed ihren Set mit ´Inseminated With Demon Seed´ beschließen.
Mit OBSCENITY weht ein völlig anderer Wind durchs staubige Zelt: Die Oldenburger haben sich dem US-Death-Metal verschrieben und sind sich seit den Neunzigern treu geblieben. Songtitel wie ´Eaten From Inside´ lassen keinen Zweifel daran, wes Geistes Kind die fünf sind. Das Publikum frisst Obscenity aus der Hand, und die Routiniers wechseln gekonnt zwischen Blast- und Midtempo-Groove. Obscenitys Rückkehr auf die Festival-Bühne wird begleitet von Arbeiten an einem neuen Album, das hoffentlich so kompakt und energisch gerät wie dieser Gig.
ESSENZ packen ihre Zielgruppe nicht minder überzeugend: Doomige Retro-Rockgitarren und zurückgenommenes Röcheln sind die gewinnenden Argumente der Berliner, die hier den Release ihres dritten Albums „Manes Impetus” feiern (das zu den besten deutschen Extreme-Metal-Releases dieses Jahres zählt - mam).
Auch POSSESSION sind ganz offensichtlich der dunklen Seite zugetan: Statische, blutrote Beleuchtung, Kerzen und vor allem Unmengen verkokelten Weihrauchs sorgen dafür, dass die Belgier alle Sinne ihres Publikums erreichen. Okkulter Baller-Blast muss also kein Widerspruch sein. Die repetitiven Melodien nehmen gefangen, und Stakkato-Growls fetzen durch die staubigen Weihrauchschwaden. Der infernalische Schlusspunkt auf der Zeltbühne trifft auf großes Interesse: In der Staubhölle stehen die Zuschauer bis zur Bar. (gb)

Unsere Highs & Lows

Jens Peters

TOP: Hacky „Eisenfavst“ Hackländers lässige „Mein Zelt brauche ich nicht abzuspannen“-Attitüde, eine halbe Stunde später wäre der „Palast“ im Sandsturm fast vom Platz geweht. Außerdem: Ram, Tribulation und The Spirit.
FLOP: Ein Stück weit leider Venom, und zwar wegen der Setlist. Ansonsten gab´s echt wenig zu meckern.
WÜNSCHE FÜR 2019: Nifelheim. Das wär´s schon.

Stefan „Hacky“ Hackländer

TOP: Emperor (aber etwas außer Konkurrenz) und Tribulation.
FLOP: Der Klamauk von Brujeria war schon etwas zu viel, und Nattefrost muss von seinem eigenen Auftritt so angewidert gewesen sein, dass er anschließend in den Mülleimer direkt hinter der Bühne kotzte. „Blood & Vomit“, woll?
WÜNSCHE FÜR 2019: (DOLCH), DHG und Farsot.

Mandy Malon

TOP: Revenge, Tribulation, Sadistic Intent, Dead Congregation, Exciter, Blood Incantation und Abba im Partyzelt.
FLOP: Venoms Setlist.
WÜNSCHE FÜR 2019: Viel gibt es wirklich nicht, was einem das Party.San noch nicht erfüllt hat, aber wie wär´s mit (DOLCH), Division Speed, noch ´ner Runde Degial und Archgoat oder Enforcer als Ausreißer-Band?

Sebastian Schilling

TOP: Revenge (krasser Abriss), Exhorder, Sadistic Intent, Possession, Unleashed, Blood Incantation, Toxic Holocaust und Dead Congregation.
FLOP: Dead Congregation müssen ihren Set vorzeitig abbrechen. Tribulation: gute Mucke, aber das Gehampel von dem Gitarristen kann ich nicht ertragen.
WÜNSCHE FÜR 2019: Vielleicht schaffen es ja Morbid Angel, ihren ausgefallenen Gig vom vergangenen Jahr nachzuholen.

Meredith Schmiedeskamp

TOP: Deserted Fear, Tribulation, Harakiri For The Sky und Grim Van Doom.
FLOP: Carpathian Forest und Venom.
WÜNSCHE FÜR 2019: Keine Bands von rechtsoffenen Labels.

Gretha Breuer

TOP: Toxic Holocaust, Blood Incantation, Possession und Exhorder.
FLOP: Klimawandel.
WÜNSCHE FÜR 2019: Okkultokrati, Phobia, Misery Index, Afgrund und Paradise Lost.

Ordentlich Sand genascht und am „Brutz & Brakel“-Stand satt getrunken haben sich: Mandy Malon (mam), Jens Peters (jp), Stefan „Hacky“ Hackländer (sh), Sebastian Schilling (ses), Meredith Schmiedeskamp (mes), Gretha Breuer (gb), Dani Lipka und Alexandra Zackiewicz (Fotos).

Bands:
CARPATHIAN FOREST
PESTILENCE
EXCITER
DYING FETUS
TANKARD
WATAIN
REVENGE
UNANIMATED
EMPEROR
SADISTIC INTENT
DEAD CONGREGATION
TOXIC HOLOCAUST
VENOM
OUR SURVIVAL DEPENDS ON US
TRIBULATION
RAM
UNLEASHED
MASTER´S HAMMER
THE SPIRIT
Autor:
Mandy Malon
Stefan Hackländer
Meredith Schmiedeskamp
Sebastian Schilling
Gretha Breuer
Jens Peters

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.