Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 26.08.2015

BLITZKRIEG , DEATH DEALER , MASTERPLAN , FLOTSAM AND JETSAM , WARPATH , WRATH , EXUMER , STORMWITCH , SATAN , IRON ANGEL , HIRAX , ROCK GODDESS , WARRIOR , STRIKER , DEATH ANGEL - Die Familie hält zusammen

Es lässt sich gar nicht so genau sagen, was das HOA eigentlich so besonders macht, aber auch dieses Jahr fühlten sich gut 2.000 Banger zwischen geschmackvoll ausgewählten Bands, preislich attraktivem Bier, leckerem Essen und diversen gut sortierten Platten- und Merch-Ständen einfach pudelwohl. Wahrscheinlich sorgt eben exakt diese Kombination für dieses ganz bestimmte Brande-Hörnerkirchen-Feeling. Wir freuen uns jedenfalls schon wie Bolle auf 2016!

Donnerstag

Wer den jährlichen Stau rund um den Elbtunnel überstanden hat, wundert sich erst mal freudig, dass das Gelände schon recht gut gefüllt ist. Punkt 17 Uhr legen HÜRLEMENT los und sorgen gleich für gute Stimmung. Wie immer absolut spielfreudig, sind die Gallier der ideale Opener. Sind die Jungs sonst als Besucher beim HOA vor Ort, zeigen sie heute als beste neue französische Band des Jahrtausends, wie gallischer Metal zu klingen hat. Dabei singt Alexis The Warnabot sowohl auf Französisch als auch auf Englisch (´Brothers Of The Watch´), und während man meist als Gralshüter des heimischen Metal bekannte Landsleute covert, gibt´s heute nur eigenes Material, und auch das überzeugt.
Während Sean Peck letztes Jahr mit Cage am Start war, kommt er diesmal mit seiner Supergroup DEATH DEALER. Bei denen ist zwar Rhino nicht mehr dabei, aber auch so demonstriert man, wie erstklassiger Power Metal zu klingen hat und wer das Priest-Erbe antreten könnte. Im Mittelpunkt natürlich der Frontmann mit seiner brutal hohen Stimme und der einzig wahre Manowar-Gitarrist Ross The Boss. Gerade der zeigt ungewohnte Spielfreude, übernimmt Backing Vocals, hüpft, grinst und teilt sich die Leads mit Stu Marshall. Und Ross zu Ehren gibt´s zum Schluss das Manowar-Cover ´Hail And Kill´, bei dem Seans Stimme mit der von Eric Adams allerdings nicht mithalten kann. Unnötig nur, dass Sean die Auseinandersetzung mit Blaze Bayley nicht ruhen lassen kann.
Letzte Woche das BYH, heute HOA und nächste Woche Wacken. Dementsprechend sind EXUMER gut eingespielt und sorgen für ein Thrash-Metal-Inferno mit einer gelungenen Mischung aus Nummern ihrer drei Alben. Egal, ob man die Art von Frontmann Mem Von Stein mag oder nicht, er hat das Publikum trotz langweilender Ansagen im Griff und zeigt durch einen Stagedive Basisnähe. Letztlich legt man mit dem Auftritt die Messlatte für die anderen Thrash-Bands des Festivals recht hoch.
Fast scheint es so, als hätte das Energielevel von Exumer THRESHOLD angesteckt, denn so hart hat man die Briten selten erlebt. Unabhängig davon zieht auch Damian Wilson seine Stagedives und seine eigene Variante einer Wall Of Death durch. Aber natürlich sind es vor allem die saustarken Nummern, die musikalische Perfektion und die Leidenschaft, die das Sextett zu einer der besten Livebands überhaupt machen. Klar, dass man voll überzeugt.
D-A-D sind eigentlich ein untypischer HOA-Headliner, aber dass die Dänen mit jedem Publikum zurechtkommen, ist klar. Zumal man sowieso eine der coolsten Bands überhaupt ist. Glücklicherweise ist Basser Stig Pedersen nach seinem Armbruch wieder genesen und hat gleich sechs außergewöhnliche Zweisaiter am Start. Zwar fällt der erste Teil des Sets gegen den zweiten mit seinen vielen Monsterhits etwas ab, dennoch ist es ein würdiger Abschluss des ersten Tages. Die gute Stimmung endet erst nach dem Set, als man feststellen muss, dass der Sommer scheinbar eine Auszeit nimmt und es im Zelt bitterkalt ist bzw. im Auto der Wärmeregeler aufgedreht werden muss. Und im schlimmsten Fall gerät man dann auch noch in eine Polizeikontrolle... (wk)

Freitag

Samba liefern die drei jungen Damen von NERVOSA nicht, und dennoch ist es ungewöhnlich voll vor der Bühne beim ersten Act des Tages. Das brasilianische Trio ziert sich nicht und hämmert seinen simpel gestalteten Thrash Metal in die Atmosphäre, angefeuert von gierig blickenden, leicht verkaterten Herren aller Altersgruppen. Was auf Platte noch leicht variabel klingt, ist live allerdings deutlich eintöniger und wenig abwechslungsreich. Während Gitarristin Prika Amaral eher bewegungslos ihre Klampfe bearbeitet, lässt Bassistin, Sängerin und Blickfang Fernanda Lira die schwarze Mähne massiv kreisen. Netter, aber wenig in Erinnerung bleibender Auftritt der drei Damen, die allerdings mehr als nur Höflichkeitsapplaus bekommen.
1996 lösten sich WARPATH aus Hamburg nach vier Alben auf. Fast 20 Jahre später strebt man eine Reunion an und will den Garten dabei in Schutt und Asche legen. Die Truppe passt eigentlich so gar nicht aufs HOA, zumal sie sich musikalisch zwischen doomigen Type 0 Negative und brachialen Biohazard wiederfindet. Für ein eher klassisches Festival riskante Mucke, aber nicht wenige finden an dem derben, harten Sound und dem dazugehörenden Outfit wie Stageacting Gefallen. Ob sich die Reunion als nachhaltig erweist, bleibt abzuwarten. Zwiespältig. (jt)
Kein Mensch wird´s bezweifeln: Katon W. De Pena ist eine der schillerndsten Figuren der Thrash-Metal-Szene, der HIRAX-Sänger gehört mit seiner unglaublich positiven Ausstrahlung auf und abseits der Bühne zu genau den Leuten, mit denen man am liebsten von morgens bis abends Bier trinken würde. Wobei: Hier in Hörnerkirchen erzählt der gut im Saft stehende 51-Jährige lieber von Wodka- als Gerstensaft-Exzessen, schließlich waren die Amis erst vor kurzem in Polen („Da gibt´s so mit den besten Wodka der Welt, Leute!“). Ansonsten alles beim Alten: Ich kenne niemanden, der zu Hause „Boah, geil - jetzt Hirax hören!“ sagt, aber live machen sämtliche Schoten vom „Raging Violence“-Uralt-Stoff bis zu diversen „Immortal Legacy“-Neuheiten einfach Spaß.
Brian Ross hat ein strammes Wochenend-Programm vor sich, aber die NWOBHM-Legende weiß, dass sie sich beim HOA aufs Auditorium verlassen kann, und dementsprechend haben nicht wenige die Zelte und den Biergarten-Bereich verlassen, um sich zum ersten Mal am heutigen Tag vor die Bühne zu begeben. Vor lauter Old-School-Verliebtheit vergisst man manchmal, wie gut auch Großteile des BLITZKRIEG-Materials seit 1995 sind, aber natürlich hauen dann doch in erster Linie die Klassiker ins Mett, die Tracks der „Buried Alive“-Single (´Blitzkrieg´, Alter!) oder der klassische „A Time Of Changes“-Stoff (den Titelsong spielt man tatsächlich zum allerersten Mal). Sehenswert auch Brians Sohn Alan an der Gitarre, ein echtes Trumm von Mann.
Klar, nahezu alles, was älter ist als 20, eher 25 Jahre, ist heute ja per se geil, und ich will mich davon gar nicht ausnehmen, aber ganz ehrlich: Die Chicago-Rabauken WRATH waren für mich immer ´ne pure Durchschnittsband, und ich wundere mich, dass das doch ´ne ganze Ecke Leute anders sehen, als ich mich nach vorne, nun ja, kämpfe. Und in der Tat: Die Power-Thrasher, die nach dem HOA noch Shows in Belgien und Holland zocken (Amsterdam soll besonders „schön“ gewesen sein), machen kaum Gefangene und rödeln Altes sowie Neues von ihrer Eigenproduktion „Stark Raving Mad“ durch die Botanik - und zwar so schnell, dass sie am Ende noch Zeit haben, ´Ace Of Spades´ sowie ´Restless And Wild´ zu covern. Nett! (Und zwar nicht im Sinne von „scheiße“.)
Man kann lange darüber streiten, ob eine „Reunion“ mit nur einem alten Bandmitglied, in diesem Falle Frontmann Dirk Schröder, wirklich sinnvoll ist, aber was soll´s: Die zwei ollen IRON ANGEL-Alben „Hellish Crossfire“ von 1985 und „Winds Of War“ von 1986 (featuring Jürgen Blackmore!) sind heutzutage im Underground wahrscheinlich angesagter, als sie es jemals waren, und man freut sich auf die Show. Dass die Hamburger Speed-Metaller denn auch tatsächlich liefern und mit ihrer Bombenlaune anstecken, ist dufte, schließlich habe ich mittlerweile ordentlich einen im Tee und Bock, ´Heavy-Metall-Soldiers´ (ey, genau so stand´s auf der Original-LP!) mitzugrölen.
Als STRIKER 2009 via Iron Kodex mit ihrer „Road Warrior“-EP vinyltechnisch debütierten (vom damaligen Line-up ist allerdings nur noch Frontmann Dan Cleary übrig), hätte wohl selbst der größte Fan nicht gedacht, dass sie sechs Jahre später zu den Top-Highlights eines ganzen Festivals gehören würden. Kann sein, dass es ein paar Ultra-Undergroundler bis heute nicht verkraftet haben, dass die Kanadier ihre Ottos irgendwann unter einen Napalm-Records-Vertrag gesetzt haben, den Großteil kümmert´s nicht: Die Frolleins im Publikum haben ob der nicht wegzudiskutierenden Attraktivität der Band endlich mal was zu gucken (Frau Pfeifle neben mir ist bereits ganz nervös), und die Männer recken ihre Fäuste kumpelig zum astreinen No-bullshit-(Power-)Metal. Both thumbs up!
Bei MASTERPLAN fragt man sich im Vorfeld, ob das beim HOA tatsächlich funktioniert, und es ist während ihrer Show denn auch wirklich leerer als bei Striker. In die ganzen negativen Stimmen einzusteigen, wäre allerdings reiner Opportunismus: Die Norddeutschen um Ex-Helloween-Gitarrist Roland Grapow (der auf der Bühne trotz jahrzehntelanger Erfahrung immer noch ein wenig fahrig wirkt) haben mit Rick Altzi nicht nur einen tollen Sänger in ihren Reihen, sondern mittlerweile auch so viele Melodic-Metal- und Hardrock-Pretiosen angehäuft, dass sie einen solch langen Gig wie den heutigen problemlos mit Highlights füllen können. Ernsthaft: Wären Masterplan eine vergessene Skandi-Metal-Truppe mit wahlweise Artch-, Silver-Mountain- oder Early-Europe-Verbindungen und nicht der Prophet im eigenen Lande, die Leute würden kopfstehen.
Das tun sie hier allerdings erst wieder beim Headliner FLOTSAM AND JETSAM - was wenig verwundert, wenn man sich anguckt, wie arschtight sich das US-Speed/Thrash-Geschwader momentan präsentiert. Beim Rock Hard Festival haben ein paar Leute bemängelt, dass die Band keine „neueren“ Songs (also quasi Post-„No Place For Disgrace“-Material) spielt, beim HOA stören sich diverse Anwesende dann am zu „modernen“ Zugabenblock. Dabei gibt´s bereits während der normalen Show (fast) alle Klassiker zu hören, u.a. ´Hammerhead´, ´Iron Tears´, ´Dreams Of Death´ und ´I Live You Die´, aber auch die kleine, immer noch leicht verstörende Rarität ´Der Führer´. Sieg auf ganzer Linie, wenn man das an dieser Stelle so schreiben darf... (bk)

Samstag

Am dritten und letzten Tag nach einer kalten Gewitternacht um kurz vor zwölf aus dem Zelt zur ersten Band zu kriechen, ist wirklich nicht das Highlight eines Festival-Wochenendes. Dementsprechend wünscht man sich zumindest einen coolen, lässigen und erfrischenden musikalischen Start - was mit AFTERMATH leider nicht so ganz klappt. Die Herren probieren es nämlich mit sehr technischem Thrash Metal und einem Sänger, der nicht so recht in Fahrt kommt und die Leute nur wenig zu überzeugen scheint. Immerhin etwas aggressives Potenzial hört man aus Richtung der Drums, aber die aus Amerika eingereiste Truppe zieht das Ding einfach nicht durch.
Mittlerweile schmeckt das Bier schon wieder, und die gebürtigen Portlander SPELLCASTER eröffnen die zweite Runde dieses stürmischen Samstags. Musikalisch kommt von den heavylastigen Speed-Metallern um einiges mehr Power rüber, die Riffs sind recht catchy und verleiten zum vorsichtigen Mitwippen. Der muntere Vibe der fünf Jungs überträgt sich auf die noch nicht in allzu hoher Anzahl anwesenden Leute und scheint die Runde aufzulockern. Gefühlt schwächt das Ganze nach dem dritten oder vierten Song etwas ab, bleibt aber trotzdem ganz cool und ist ein gelungenerer Start in den Tag, als ihn die Vorgänger ebneten. (mam)
Irgendwann kann Eddy Smith Halliday nicht mehr an sich halten: „I love you“, ruft der Sänger Richtung Publikum, das die NWOBHM-Recken WARRIOR nicht vergessen hat, obwohl sie 30 Jahre von der Bildfläche verschwunden waren. Das Quintett aus Newcastle erntet trotz widriger Wetterbedingungen viel Applaus und hat sichtlich Spaß. Auf dem Programm steht nicht nur altes Material wie ´Flying High´ oder ´Prisoner´, sondern mit ´Oblivion´ auch die neue Single, mit der das Set eröffnet und - es ist am Ende Zeit übrig - beschlossen wird.
Die RUTHLESS-Entourage ist schon den ganzen Nachmittag über fleißig damit beschäftigt, Erinnerungsfotos fürs Familienalbum zu knipsen, jetzt muss Papa aber rauf auf die Bühne. Zunächst öffnen sich die ´Gates Of Hell´, dann geht es mit ´Defender´ direkt rein ins neue Album „They Rise“, von dem es im Laufe der Show einiges zu hören gibt. Der Power-Metal-Fünfer aus den USA wird mit Sprechchören gefeiert - zu Recht, denn er präsentiert sich tight, und Sammy DeJohn ist bestens bei Stimme. Zwischendurch wird noch auf den Geburtstag von Gitarrist Kenny McGee angestoßen, bevor ein erneuter Platzregen den obligatorischen Schlusspunkt ´Metal Without Mercy´ begleitet.
Dan Bryant war 1985 und ´86 zwar schon mal bei den amerikanischen Power-Metallern/Thrashern HEXX an Bord, an die Texte kann er sich aber offenbar nicht mehr so gut erinnern. Mit Vollbart, Sonnenbrille und Käppi sowie einer Kladde voller Gedächtnisstützen bewaffnet, manövriert man sich durchs Set. Deutlich ausschweifender fallen dafür die Ansagen aus, in denen Bryant zunächst ein Loblied auf Deutschland singt und dann das erste und zweite Album verwechselt. Nach 50 Minuten verabschiedet man sich dementsprechend ohne großes Getöse. (kp)
Dafür liebe ich das HOA: Während sich die großen, etablierten Festivals mit Oktoberfest-Beschallung zufrieden geben und die ach so hippen neuen Booker genüsslich den letzten Trend melken, gibt´s im hohen Norden Jahr um Jahr Perlen neu- oder wiederzuentdecken. Diesmal allen voran ROCK GODDESS. Frontlady Jody Turner hat (ebenso wie Papa-Manager John) keinen blassen Schimmer, wann die drei Girls zum letzten Mal in Deutschland live zu sehen gewesen sind (oder ob überhaupt). Magische Momente in Brande-Hörnerkirchen. Rock Goddess überzeugen auf ganzer Linie: knackiger Sound, knackiger Look. Im Programm natürlich die drei unsterblichen Hits ´Satisfied Then Crucified´ (gleich am Anfang), ´My Angel´ sowie ´Heavy Metal Rock´n´Roll´ (mit lustigem Mitsingteil). Aber Jody und Julie Turner plus Tracey Lamb leben im Hier und Jetzt und wollen´s offenbar noch mal richtig wissen. Gleich vier (!) brandneue Songs gibt´s zu hören, ganz stark ´Two Wrongs Don´t Make A Right´. Aber auch ´This Is The Day´ rockt groß. Interview und neues Album folgen.
Natürlich haben die schwäbischen Romantik-Metaller STORMWITCH im Anschluss einen schweren Stand. Aber schnell ist man (bei kühler Witterung) auf Betriebstemperatur. Bei ´Stronger Than Heaven´ gibt´s die ersten zarten Mitsing-Aktivitäten bei den Fans zu verzeichnen. Und die erste Scheibe „Walpurgis Night“ ist und bleibt sowieso ein Teutonen-Metal-Klassiker.
Tja, und nun wird´s chaotisch. Satan sind noch nicht mal in Hamburg auf dem Flughafen angekommen, als es 21 Uhr schlägt. Aber beim Headbanger´s Open Air trifft sich bekanntlich die Metal-Familie zum Gartenfest - persönliche Eitelkeiten werden dem Spirit der Bewegung untergeordnet. Völlig uneigennützig räumen DEATH ANGEL ihren Headliner-Platz. Allein dafür sind sie in meinen Augen bereits jetzt unsterblich. Aber das sind die während ihrer Karriere nicht immer vom Glück verfolgten Bay-Area-Thrasher natürlich auch in musikalischer Hinsicht. Vor allem das frühe Material von „The Ultra-Violence“ sowie „Frolic Through The Park“ kommt gut an. Bei ´Bored´ wird´s gar funky (Mordred lassen grüßen).
Um 0:20 Uhr hätte das diesjährige HOA eigentlich bereits beendet sein sollen. Ungefähr um diese Zeit stehen außerplanmäßig noch mal BLITZKRIEG auf der Bühne und intonieren zur Überbrückung ´Pull The Trigger´, ´Unholy Trinity´ sowie ´Blitzkrieg´. Der Regen nimmt sintflutartige Züge an. Bei orkanartigen Böen und gefühlten zehn Grad Außentemperatur nicht gerade Idealbedingungen für ein Open Air. Und um kurz vor ein Uhr geschieht dann doch noch das Wunder: SATAN stehen leibhaftig auf der Bühne. Davor ca. 250 unentwegte NWOBHM-Aficionados, die dem Unwetter trotzen - ihnen gehört die Tapferkeitsmedaille. Brian Ross´ Stimme hat gelitten, das merken die Zuschauer und auch er selbst. Bei ´Break Free´ schickt er seinen Sohn Alan Ross hinters Mikro. Sieht und hört man auch nicht alle Tage. Ebenso wie ´The Executioner´ vom raren „Roxcalibur“-Sampler - das Stück gab´s letztmalig 1983 live zu hören. Allein dafür sind Fans extra aus Texas eingeflogen. Und die bekommen um drei in der Früh auch noch ihr persönliches Autogramm. (mm)

Auf dem HOA zelebrierten Heavy fuckin´ Metal: Boris Kaiser (bk), Matthias Mader (mm), Wolfram Küper (wk), Mandy Malon (mam), Katharina Pfeifle (kp) und Jürgen Tschamler (jt). Die Fotos schoss Gerrie „Dutch Connection“ Lemmens.

Bands:
HIRAX
IRON ANGEL
MASTERPLAN
SATAN
STORMWITCH
WARRIOR
ROCK GODDESS
STRIKER
EXUMER
DEATH DEALER
FLOTSAM AND JETSAM
DEATH ANGEL
WRATH
WARPATH
BLITZKRIEG
Autor:
Jürgen Tschamler
Katharina Pfeifle
Mandy Malon
Wolfram Küper
Boris Kaiser
Matthias Mader

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