Schwatzkasten

Schwatzkasten 15.10.2003

DIE ÄRZTE - BELA B. (Die Ärzte)

BELA B. ist bekanntermaßen der Rock-Minister von Die Ärzte (den Bandnamen niemals deklinieren - sonst gibt´s Prügel von der fetten Elke!), der auch ohne die Gesellschaft von Farin und Rod eine schillernde Persönlichkeit darstellt. Deswegen trafen wir ihn anlässlich der Promo zum starken neuen Doppelalbum „Geräusch" und ließen ihn aus seinem ganz privaten Nähkästchen plaudern.

Wo bist du geboren worden, und wo bist du aufgewachsen?

»Am 14. Dezember ´62 in Berlin. Dort habe ich bis 1996 gelebt. Der Mauerfall und seine Auswirkungen haben die Stadt jedoch stark verändert. Es ist so eine Art Goldgräber-Mentalität entstanden, die mir nicht gefällt. Berlin wurde zum reinen Spekulationsobjekt. Im Osten ging zwar trotzdem noch einiges ab, aber blöderweise konnte ich meine Wessi-Freunde nicht überreden, dort mit mir auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Liebe brachte mich vor sieben Jahren dann nach Hamburg, wo ich seitdem lebe und mich sehr wohl fühle.«

Hast du dich auf dem Schulhof geprügelt, oder warst du eher Mamas Liebling?

»Meine Mutter war geschieden und somit Alleinernährerin. Um möglichst lange Ruhe vor ihren Kindern zu haben, schickte sie meine Zwillingsschwester und mich auf eine Gesamtschule, weil die bis um 16.30 Uhr ging. Theoretisch sollten in dieser Schulform die schlechten Schüler von den guten nach oben gezogen werden, aber praktisch war es natürlich genau umgekehrt. Im ersten Jahr war ich Klassen- und stellvertretender Schulsprecher, aber wenn du überleben wolltest, war es besser, mit den Schlägern rumzuhängen. Das tat ich, und so sank meine Beliebtheit in der Folgezeit rapide. Erst als ich in der neunten Klasse meine erste Band Empire gründete, konnte ich bei den Mädchen wieder was reißen. Ein Streber war ich nie, denn außer an Geschichte und Deutsch hatte ich an nichts Interesse. Zum Glück konnte ich die Lehrer jedoch immer ganz gut bequatschen, so dass ich auch ohne große Anstrengungen recht gute Noten bekam.«

Was war der mieseste Job, den du je hattest?

»Polizist! Ich war aber nur zwei Wochen lang aktiv tätig und noch einige Wochen inaktiv. Das heißt: Autos waschen, Waffen reinigen und so weiter. Ich habe das damals in der Punkszene selbst überall rumerzählt, so dass dieser Fehltritt kein großes Geheimnis ist, auch wenn Campino mich vor einiger Zeit in einem Fanzine-Interview damit bloßzustellen versuchte. Da ich mit 15 Jahren noch keine speziellen Berufswünsche hatte, hab ich mir einfach die Ausbildung ausgesucht, für die es das meiste Geld gab, das ich irrtümlich mit der größten Freiheit gleichsetzte. Dass das eine schlechte Idee war, wurde mir schnell klar, denn um mich herum waren fast nur minderbemittelte Menschen und hirnrissige Ausbilder, die einem verklickerten, wie ein typischer Terrorist aussieht: langhaarig, mit PLO-Tuch und Vollbart. Dieser Schwachsinn war nicht auszuhalten! Anschließend habe ich dann eine Lehre als Dekorateur gemacht. Das Klischee, dass die schwul sind, stimmt zu 80 Prozent. Dadurch lernte ich, noch aus der Kindheit existierende Vorurteile gegenüber anders Denkenden und Fühlenden abzulegen. Nach der Ausbildung habe ich allerdings keinen einzigen Tag in diesem Beruf gearbeitet.«

Was bedeutet dir Geld?

»Da Die Ärzte schon mit ihrem ersten Album bei einem Major waren, wurde uns immer Ausverkauf vorgeworfen. Das ist aber totaler Quatsch, denn unser Debüt wurde in gerade mal zwei Wochen aufgenommen, und die Einnahmen reichten meist nur für die Miete. Erst 1987 konnte ich mir meinen ersten Urlaub leisten: zwei Wochen Zypern mit Farin. Richtig Geld habe ich erst 1988 gehabt, nachdem sich die Band aufgelöst hatte. Auch wenn das jetzt total blöde klingt: Ich habe die Kohle jemandem geliehen, der total pleite war, und habe sie bis heute nicht wiedergesehen. Daraus habe ich leider nicht gelernt, denn diese Scheiße ist mir später noch ein paar Mal passiert. Das hat mich zur B-Seite unserer aktuellen Single ´Unrockbar´ inspiriert, die ´Kontovollmacht´ heißt, genau dieses Thema behandelt und ziemlich Social-Distortion-mäßig klingt.«

Beschreib bitte das mieseste Loch, in dem du je geprobt hast!

»Eigentlich hatten wir Glück, weil in Berlin Proberäume vom Staat subventioniert worden sind. Das Pech war nur, dass sich einige verschlagene Typen die Räume unter den Nagel rissen und dann viel teurer untervermieteten - an so Idioten wie uns, die den doppelten Preis bezahlten. Unser schlimmster lag in einer Tiefgarage, in die Wasser lief, wodurch wir ständig erkältet waren. Zudem waren die Wände mit Glaswolle isoliert, und dieses Scheißzeug setzte sich beim Proben immer auf unsere schweißnasse Haut und juckte wie Hölle.«

Was war dein bisher miesester oder denkwürdigster Auftritt?

»Wir spielen mitunter immer noch schlechte Shows, aber das Publikum klatscht heutzutage trotzdem. Das war damals anders. Immer wenn wir Miete zahlen mussten, haben wir schnell etwas organisiert und irgendwo gespielt. Diese Gigs waren natürlich kaum promotet, und so ging es drunter und drüber. Neben einem schlimmen Gig in Basel, zu dem gerade mal fünf Zahlende kamen, ist mir vor allem ein Konzert in Erinnerung, das auf einem Bauernhof in der Nähe von Düsseldorf stattfand. Der Laden hieß „Die Eule" oder so ähnlich, und die Kühe haben zum Fenster reingeguckt - ungelogen! Im Publikum waren fast nur Landeier in Gummistiefeln, und die haben wir ziemlich verarscht. Ich habe stundenlange Gitarrensoli gespielt, und wir haben sie bei einem Mitsingspielchen sogar alle zum Muhen gebracht. Die paar Punkrocker, die sich dorthin verirrt hatten, haben sich bepisst vor Lachen. Auf dem Rückweg nach Berlin haben wir dann noch eine Show in einer Braunschweiger Disco gespielt. Wir waren nicht groß angekündigt, und die Leute kamen bloß zum Tanzen. Die hatten natürlich überhaupt keinen Bock auf uns und wollten, dass endlich der örtliche DJ auflegt. Mit denen haben wir dann unser altes Spiel gemacht: „Wenn ihr klatscht, hören wir auf." Und als sie geklatscht haben, hieß es natürlich: „Oh, vielen Dank, wenn ihr so begeistert seid, spielen wir gerne weiter." Hinterher haben sie uns mit Geldstücken beworfen - und zwar so fest, dass es richtig wehtat. Lustig war auch eine Show im Vorprogramm von Danzig, die ich mit meiner zwischenzeitlichen Band Depp Jones in London gespielt habe. Als wir unsere Disco-Version von Motörheads ´Ace Of Spades´ zockten, fanden die dortigen Heavy-Metal-Fans das nämlich überhaupt nicht lustig. Weil das Bier In England so teuer ist, haben sie sich von der Bar Eiswürfel besorgt und uns damit beschmissen. Nur Ian, der zu dieser Zeit sowohl bei Motörhead als auch bei Danzig Soundmann war, hat sich bepisst vor Lachen und uns voll abgefeiert. Der letzte merkwürdige Ärzte-Gig war in Bayreuth. Die Leute kamen mit unserem Humor nicht klar, weswegen totale Stille herrschte. Gehen wollten sie nicht, weil sie nicht begriffen, was da eigentlich gerade abgeht, aber bleiben war für sie offenbar auch eine Qual. Also standen sie zwei Stunden nur da und glotzten doof.«

Wie sah die ungewöhnlichste Fanpost aus, die du je bekommen hast?

»Ich bin letztes Jahr 40 geworden, und aus diesem Anlass hat unser Fanclubleiter alle Mitglieder aufgefordert, jeweils eine Seite für mich zu gestalten - egal, ob Text, Foto, Collage oder sonst was. Daraus sind dann drei fette Bücher geworden. Am meisten gefreut habe ich mich über zwei Fotos, die jeweils den Unterleib eines Mädchens mit glatt rasierter Möse zeigen. Darauf waren Glückwünsche, aber kein Name und keine Telefonnummer geschrieben. Da hat Fotzi, wie man mich innerhalb der Band nennt, ein würdiges Geschenk bekommen! Schlimm waren dagegen diese ekligen Oma-Porno-Hefte und -Filme, die wir ´93 nach unserem Song ´Omaboy´ gekriegt haben. Ich bin zwar ein großer Trash-Fan und steh auch auf G.G. Allin, aber das war schon ganz schön eklig.«

Bist du eine Niete hinterm Herd, oder kannst du eine leckere Mahlzeit zubereiten?

»Meine Freundin sagt, dass ich gut kochen kann. Mein Repertoire ist zwar begrenzt, weil ich mir keine Rezepte merken kann, aber vor allem thailändisches Essen hab ich gut drauf. Am liebsten Thom Yam Gung oder Thom Kha Gai (Kokosnuss-Suppe mit Hühnchen bzw. mit Krabben - ms). Allerdings koche ich irre scharf, so dass nicht alle gerne bei mir essen. An dieser Stelle möchte ich allen Lesern die Seite www.pepperworld.com ans Herz legen, auf der es die schärfsten Chili-Soßen der Welt gibt. Mein Tipp ist „Vicious Vampire"!«

Was sind deine Lieblings-Bücher bzw. -Autoren?

»Das ist schwierig. Ganz weit vorne ist auf jeden Fall Douglas Adams mit seiner „Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe. Klasse ist auch „Dirk Gentlys holistische Detektei". Außerdem lese ich gerne Biografien. Die beste, die ich kenne, ist die von John Lydon alias Johnny Rotten: „No Irish, No Blacks, No Dogs". Ich weiß gar nicht, ob´s die auch auf Deutsch gibt, aber die ist obergeil. Das letzte große Buch für mich war „Stupid White Men" von Michael Moore. Das sprach mir aus dem Herzen und hat mich zum Song ´Die klügsten Männer der Welt´ von unserem tollen neuen Doppelalbum „Geräusch" inspiriert.«

Könntest du ohne Fernseher leben?

»Nein. Ich könnte zwar ohne Fernsehen leben, aber nicht ohne Fernseher, da ich totaler DVD-Addict bin. Gegenüber der Zeitung haben die Nachrichten im Fernsehen allerdings den Vorteil, dass sie viel aktueller sind. Gerade in den letzten zwei Jahren mit den Terroranschlägen und dem Irak-Krieg war das natürlich ein großer Vorteil. Dennoch sollte auch das Lesen nicht zu kurz kommen. Fernsehen stiehlt einem viel Zeit. Wenn ich Farin um etwas beneide, dann darum, dass er sich selbst anerzogen hat, weder fernzusehen noch Drogen zu nehmen. Das hält er konsequent durch.«

Apropos DVD: Was ist dein Lieblingsfilm und -Regisseur?

»Wie mit den Büchern ist auch das ganz schwer zu sagen. Horror ist auf jeden Fall mein Lieblingsgenre. Ich war gerade auch auf dem „Fantasy Filmfest". Einer meiner absoluten Favoriten ist „Plan 9 From Outer Space", denn der Film ist einfach nicht ansehbar, und ich bin immer wieder stolz, wenn ich es geschafft habe. Er hat auch jahrelang den Golden Turkey Award für den schlechtesten Film aller Zeiten gewonnen. Den macht ihm jetzt Jess Francos „Killer Barbys vs. Dracula" streitig, in dem ich auch mitgespielt habe. Der Film ist mit seiner herrlichen Naivität das Schlechteste, was ich je gesehen habe - im besten Sinne natürlich! Ed Wood wirkt dagegen wie Orson Welles. Die Schauspielerei macht mir tierisch Spaß und ist auch ein Ausdruck von mir selbst. Deswegen will ich sie neben der Musik auf jeden Fall weitermachen. Bei solchen freundschaftlichen Projekten wie mit den Killer Barbys spiele ich auch mal umsonst mit oder bekomme - wie bei dem Gothic-Vampir-Film „Kinder der Nacht" - als Gegenleistung türkische Actionfilme kopiert. Aber bei größeren Produktionen halte ich meine Hand auf. Wer Kohle hat, soll sie auch zahlen.«

Was bedeuten Tattoos für Dich?

»Mein erstes Tattoo hab ich nur gemacht, weil in der Punkszene alle anderen auch welche hatten. Das hat mir Max Müller, der Sänger von Mutter, bei uns im Wohnzimmer mit den Nähnadeln meiner Mum gestochen. Inzwischen bedeuten sie mir natürlich mehr und erzeugen eine extreme Suchtgefahr. Trotzdem lege ich - allein schon aus Zeitgründen - nicht so ein Tempo wie beispielsweise Nicke von den Backyard Babies vor, der vor einigen Jahren noch komplett untätowiert war und inzwischen kaum noch eine freie Stelle hat. Das finde ich seltsam, denn meiner Ansicht nach muss das über einen längeren Zeitraum wachsen. Ich mache Tattoos vor allem für mich, um Bilder meines Lebens für immer festzuhalten. Die würde ich auch nie wegmachen lassen. Die auf meinem rechten Arm sind leider durch einen Autounfall zerstört worden.«

Würdest du dich für „Playgirl" ausziehen?

»So wie Pete Steele? Ehrlich gesagt nicht. Ich hab mich mal überreden lassen, fürs Tätowier-Magazin so ein Oben-ohne-Foto zu machen. Das fand ich im Nachhinein blöd. Ich habe zwar kein Problem mit Nacktheit und habe auch in Filmen schon Nacktszenen gedreht, aber in solchen Magazinen ist das eine Form der Selbstdarstellung, die ich nicht mag.« (Es gab übrigens bereits Ganzkörper-Nacktfotos der Band in der Trend-Postille „Max"... - Red.)

Als was würdest du gerne wiedergeboren werden?

»Als gut gebautes Supermodel - so ´n bisschen Naomi Campbell und ganz viel Cindy Crawford. Und dann würde ich Typen wie mich verwöhnen und ihnen die Wonnen schenken, die mir die Supermodels dieser Welt bislang verwehrt haben.«

Was war dein größter Fehler?

»Damals, 1988, als ich noch relativ knackig war, habe ich mich nicht getraut, Teresa Orlowski vom Videodreh nach Hause zu fahren, weil ich damals nur einen Opel Kadett hatte und dachte, der wäre nicht standesgemäß. Hinterher habe ich dann in Interviews mit ihr immer wieder gehört, dass Sex ihr Leben wäre und sie nie nein sagen könnte. Diese Chance hätte ich mir nicht entgehen lassen dürfen, denn jetzt laufe ich mit über 40 durch die Welt und habe immer noch nicht mit einem Pornostar geschlafen.«

Was sind deine Träume?

»Ein Land voller fleißiger Hausfrauen, die Brüste haben wie Jenna Jameson, ohne dass da Silikon drin ist! Nein, Quatsch. (Ernst weiter:) Frieden vor allem. Und ganz profan: einfach mehr Intelligenz. Damit die Leute nicht jeden Scheiß mitmachen, kaufen, ansehen. Und sich nicht vom Fernsehen erzählen lassen, dass jemand gradlinig und ehrlich ist, bloß weil er Frauen schlecht behandelt. Gell, Herr Bohlen? Es wäre eine bessere Welt, wenn die Menschen sich umfassender informieren und selbstständiger denken würden, denn dann wären sie von Typen wie Bush oder Berlusconi nicht mehr so manipulierbar.«

Wann hast du dein erstes Auto zu Schrott gefahren?

»Ich hab lange Zeit kein Auto gehabt. Mein erstes war ein alter Honda Civic. Ich hatte ihn an Silvester gerade zwei Wochen und war so stolz darauf, dass ich in dieser Nacht durch Berlin gecruist bin und für Freunde den Fahrer gemacht habe. Gegen acht Uhr morgens sammelte ich Beckmann, der damals noch bei den Rainbirds war und mit dem ich später bei Depp Jones zusammenspielte, Kiki von KKT, der inzwischen unsere Touren bucht, und seine Freundin ein. Plötzlich kam uns auf unserer Spur ein Wagen entgegen, der voll in uns reinknallte. Wir schleuderten ausgerechnet in ein Bestattungsgeschäft, und beide Autos waren Totalschaden. Der andere Fahrer kam aus Oberfranken und war hackedicht. Dem Rainbirds-Manager war es so peinlich, dass jemand von seiner Band mit einem von den Ärzten zusammenhing, dass er eine verfälschte Pressemeldung herausgab, in der Beckmann angeblich selbst einen Unfall hatte - und das, obwohl er zu der Zeit gar nicht im Besitz eines Führerscheins war.«

Welche Drogen kannst du auf keinen Fall weiterempfehlen? Welche schon?

»Das ist eine sehr persönliche Sache, die jeder für sich selbst herausfinden muss. Ich kann niemandem raten, mit Drogen anzufangen, aber wenn jemand neugierig ist, soll er sie mit einem wachen Auge ruhig mal ausprobieren. Ich hab selbst so ziemlich alles getestet und schnell herausgefunden, was für mich gut und was scheiße ist. Kokain wird gerne unterschätzt und ist deswegen sehr gefährlich. Man verändert sich unter dem Einfluss von Koks ziemlich schnell und wird zum Arschloch. Das habe ich auch an mir selber festgestellt. Es soll nicht verherrlichend klingen, aber es gibt durchaus Leute, die mit Heroin gut umgehen können und - wie Nick Cave zum Beispiel - unter H-Einfluss sehr bedeutende Sachen geschaffen haben. Für andere dagegen ist Kiffen schon zu viel. Ich denke jedenfalls, dass die meisten Drogen bei weitem nicht so schnell süchtig machen, wie behauptet wird, und dass im Gegenzug Alkohol wesentlich gefährlicher ist, als die meisten meinen. Er macht aggressiv, führt zu Schlägereien oder Autounfällen - hahaha! - und zerstört auf Dauer den Körper. Deswegen finde ich den legalen Verkauf von Alkohol einerseits und die Hatz auf kleine Dealer andererseits total doppelzüngig.«

Hast du schon mal im Knast gesessen?

»Ja, ich war mal eine Nacht in Untersuchungshaft. Die Geschichte ist allerdings nicht zum Tough-Guy-Angeben geeignet, denn es war wegen (flüstert:) versuchten Fahrraddiebstahls. Auf dem Kuhdamm nachts um elf, zehn Meter neben einem Bullenwagen. Ich habe mich so doof angestellt, dass ich sofort erwischt worden bin.«

Welche Worte sollen auf deinem Grabstein stehen?

»Das habe ich bereits in meinem Testament festgelegt: „Sein Leben war Rock!"«

Welcher Song sollte auf deiner Beerdigung laufen?

»Das weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall Rockmusik, darunter unbedingt ´Ace Of Spades´! Es soll eine große Party werden, bei der knapp bekleidete Las-Vegas-Showgirls tanzen und vielleicht sogar strippen.«

Bands:
DIE ÄRZTE
Autor:
Onlineredaktion

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