Interview


Pic: Fearless Records

Interview 20.03.2020, 13:57

AUGUST BURNS RED - Musik als helfende Hand

Das 2003 in Pennsylvania gegründete Metalcore-Quintett AUGUST BURNS RED hält sich konsequent auf dem Metal-Markt und legt nun mit der neuen Scheibe „Guardians“ nach. Gitarrist Brent Rambler nimmt sich Zeit, um uns ein paar Fragen zu beantworten.

Brent, ihr steht kurz vor der Veröffentlichung eures achten Langspielers namens „Guardians“. Worauf bezieht sich der Albumtitel und was ist das Thema des Albums?

»Es geht darum, jemandem zu helfen oder eine helfende Hand zu bekommen, wenn man sie am meisten braucht. Wir haben bemerkt, dass einige der Lyrics unbeabsichtigt dieses Element gemeinsam haben.«

Ihr habt das Album im vergangenen Jahr in zwei getrennten Sessions aufgenommen. Wie hat das für euch funktioniert? Hat es den Schreibprozess verändert?

»Es hat uns einfach mehr Zeit gegeben, die Songs anzuhören und sicherzustellen, dass wir alle hundertprozentig damit zufrieden sind.«

Für mich hört es sich so an, als seid ihr über die Jahre hinweg bei eurem Sound treu geblieben. Wenn man sich „Guardians“ anhört, bekommt man die zu erwartenden Breakdowns, aggressives Shouting und technisch versiertes Gitarrenspiel. Welches Lied ist deiner Meinung nach das stärkste auf „Guardians“? Hast du einen Lieblingssong? Vielleicht auch einen, den du gerne live spielen möchtest?

»Mein Lieblingssong auf „Guardians“ ist 'Empty Heaven'. Ich bin mir nicht sicher, wann wir ihn live spielen würden, aber hoffentlich irgendwann!«

Vor der Veröffentlichung des Albums habt ihr einen der härteren Tracks namens 'Defender' rausgehauen und einen Videoclip dazu veröffentlicht. In der Vergangenheit wart ihr schon zweimal für die Grammy Awards nominiert. Strebt ihr mit diesem Video eine weitere Nominierung an?

»Wir wollten einfach nur das coolste Video veröffentlichen, das wir konnten. Wenn das uns eine weitere Nominierung einbringt, dann ist es großartig, aber das ist nichts, was man vorhersagen oder erwarten kann.«

Ihr seid jetzt seit 17 Jahren am Start. Was ist es, das euch zu einer so erfolgreichen Band macht? Und was unterscheidet euch von anderen Metalcore-Bands?

»Das Geheimnis besteht darin, Pausen zu machen und die Grenzen der anderen zu kennen und zu wissen, wie weit man eine Person pushen kann, bevor es zu viel wird. Ich bin mir nicht sicher, was uns von anderen unterscheidet. Ich glaube, wir sind bei unserem Sound geblieben, und die Leute scheinen das zu respektieren.«

Seit 2016 managt ihr AUGUST BURNS RED selbst. Wie ist es dazu gekommen? Inwieweit hat das euch als Band verändert?

»Es kam zustande, weil wir das Gefühl hatten, dass wir den Job selbst machen konnten, und unserem damaligen Manager ging es auch so. Es hat die Band wesentlich effizienter gemacht und uns eine gute Menge an zusätzlichen Einnahmen beschert.«

Für Juni sind einige Festivalauftritte und drei Clubauftritte mit Of Mice & Men in Europa geplant. Wird es Ende des Jahres weitere Tourdaten geben?

»Wir wissen noch nicht sicher, was das Jahresende für uns bereithält.«

Was können die Fans in Zukunft von AUGUST BURNS RED erwarten?

»Ihr könnt von uns erwarten, dass wir viele Shows spielen und weiterhin die sind, die wir sind.«

www.augustburnsred.com

www.facebook.com/augustburnsred

Bands:
AUGUST BURNS RED
Autor:
Lisa Scholz

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