RH #297Interview

KRUX

Das Down-Syndrom

Krux

Da hat es Candlemass-Bandleader Leif Edling doch glatt die Sprache verschlagen, als ihn die Nachricht ereilte, dass das Drittwerk „III - He Who Sleeps Amongst The Stars“ seines Allstar-Nebenprojekts KRUX die Pole-Position unserer letztmonatigen Richterskala einheimsen konnte.

Obwohl die Reaktionen auch fernab des Rock Hard zum dritten Album von KRUX überwiegend positiv bis begeisternd ausfallen, wird aus dem Konglomerat aus aktiven und ehemaligen Musikern von Bands wie Abstrakt Algebra, Yngwie Malmsteen (Mats Levén; v.), Unanimated, Nifelheim, Entombed, Face Down (Peter Stjärnvind; dr.), Grave (Jörgen Sandström; g.) und Opeth (Fredrik Ákesson; g.) auch in Zukunft nicht mehr als ein reines Spaß- und Nebenobjekt.

Leif (b.): »Alle an KRUX beteiligten Musiker sind mit ihren anderen Bands und Projekten sehr beschäftigt, also sehe ich keine Möglichkeit, dass aus KRUX mal eine „richtige“ Band wird, die regelmäßig Alben veröffentlicht und auf Tour geht. Ich denke, es wird immer diese skandinavische Version von Down bleiben, die alle vier oder fünf Jahre mal was aufnimmt. Es ist jedes Mal ein ziemlicher Akt, die Leute zusammenzubekommen. Aber dafür mögen es immer alle sehr, wenn es so weit ist.«

Seit dem zweiten Album sind fünf Jahre vergangen. Wann sind denn die Songs zu „III - He Who Sleeps...“ entstanden, und wie lange habt ihr insgesamt an der Platte gearbeitet?

»Ich habe immer mal wieder sporadisch über den Zeitraum von ca. einem Jahr an den Sachen geschrieben, Demos mit...

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