In der Reihe „Reunions, die die Welt tatsächlich braucht“ beglücken uns diesen Monat die US-Knüppel-Helden EXHUMED mit ihrem aktuellen Schlachtfest „All Guts No Glory“.
Die acht Jahre seit dem letzten Album hat Matt Harvey (g./v.) nicht gelangweilt vor sich hin gerottet. Er spielt mittlerweile u.a. bei Dekapitator und Gravehill und suchte 18 Monate lang in Hawaii den Sinn des Lebens, den er in »Schwimmen, Tauchen, am Strand rumliegen und Bier trinken« fand.
»Ich brauchte einfach mal ´ne Weile meine Ruhe.«
Umso frischer und unverbrauchter klingt „All Guts No Glory“. Schon der Titel reflektiert, dass es EXHUMED schlicht darum geht, ihren bluttriefenden Death-Metal-Stiefel durchzuziehen, ohne auf Erfolg zu schielen.
»Wir waren nie besonders cool, und die Ladys standen auch nie auf uns (lacht). Früher wollten wir immer besser werden, was uns nach ´ner Weile den Spaß nahm. Heutzutage gucken wir einfach, was passiert. Witzigerweise sind wir momentan tatsächlich ein bisschen trendy, weil der Old-School-Death-Metal gerade zurückkommt. Sieh dir zum Beispiel Autopsy an. Aber auch das wird uns unsere Entspanntheit nicht nehmen. In der Vergangenheit haben wir uns bei jeder Gelegenheit im Proberaum angebrüllt und mit Sachen beschmissen. Jetzt stehen wir da drüber.«
Ihr habt euch nicht nur gegenseitig angegriffen, auch das Publikum bekam einiges ab.
»Oh ja. Bei unseren Gigs segelten Eingeweide und Gehirne von der Bühne, und mir krochen lebende Würmer aus dem Mund. Wir waren durchaus...
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