Das Leben findet zwar nicht im Konjunktiv statt, aber hätte ANNIHILATOR-Mastermind Jeff Waters (g./v.) vor fast 25 Jahren das Angebot angenommen und die Rechte an seinem Alltime-Klassiker ´Alison Hell´ verkauft, wäre das Hammerdebüt „Alice In Hell“ mit besagter Hymne und weiteren Speed/Thrash-Evergreens wie ´Crystal Ann´, ´W.T.Y.D.´ oder ´Schizos (Are Never Alone)´ womöglich nie erschienen.
»Ich weiß nicht, ob ich die Geschichte schon mal jemandem erzählt habe, aber als wir uns Mitte der Achtziger mit unserem „Phantasmagoria“-Demotape bei diversen Labels beworben hatten, hatte ich ein paar Wochen später eine Antwort von Metal Blade im Briefkasten. Die wollten uns doch tatsächlich den Song ´Alison Hell´ für 1.000 Dollar für ihre Band Lizzy Borden abkaufen. Gott sei Dank habe ich auf meinen Vater gehört und das Angebot ausgeschlagen, obwohl das damals eine Menge Geld war«, erinnert sich Jeff Waters (45).
Trotzdem dauerte es noch einige Jährchen, bis „Alice In Hell“ erschien, weil sich die Arbeiten am ersten ANNIHILATOR-Streich ewig hinzogen.
»Ich bin von meinem damaligen Manager von Ottawa, wo ich aufgewachsen bin, nach Vancouver gelockt worden. Unter anderem versprach er mir für die Albumproduktion ein erstklassiges Studio. Leider entpuppte sich das nur als kleine Demoklitsche. Zu allem Unglück konnten wir nur fünf Tage die Woche nachts für zwei bis drei Stunden aufnehmen. Deshalb zogen sich die Recordings auch über ein Jahr hin. Das hatte immerhin den Vorteil, dass ich...
Dieser Text endet hier.
Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.