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Hendrik Lukas

Bei Rock Hard seit: 2016
 

Top-10 Platten:

1. VOIVOD – Phobos (1997)

Visionär. Bewusstseinserweiternd. Surreale Sci-Fi-Klangwelt. Ebenfalls unverzichtbar: Die kalte, dystopische Brutalität von „Negatron“.

2. ANACRUSIS – Screams And Whispers (1993)

Einzigartig bis ins Kleinste, intensiv jenseits der Schmerzgrenze. Progressiv und doch kein Prog. „Manic Impressions“ desgleichen. Die nächste Generation: NEVERMOREs „The Politics Of Ecstasy“. Nachfahre aus dem 24. Jahrhundert: „Carnivore Mothermouth“ von OBLIVEON. Aus fernster Zukunft: Das selbstbetitelte NEOSIS-Debüt.

3. GRIP INC. – Power Of Inner Strength (1995)

Genies im Zenit mit einer der eindringlichsten Stimmen der Szene. KREATORs stinkwütendes „Cause For Conflict“, FORBIDDENs Höhenflüge „Distortion“ und „Green“, sowie „Global Warning“ von SUICIDE WATCH und „One“ von DEMIRICOUS drängeln sich mit aufs (Post-) Thrash Podium.

4. SKYCLAD – Prince Of The Poverty Line (1994)

Obwohl eine einzige Pflichtveranstaltung, treffen die Jungs und Mädels um den besten Texter der Metalgeschichte hier am präzisesten.

5. MEGADETH – Rust in Peace (1990)

Virtuosität, Wahnwitz. Pures Genie zwischen Speed und Thrash. „Overthrow“ von GROSS REALITY zeigt, dass Essenzielles auch im 21. Jahrhundert gelingt.

6. CYNIC – Traced In Air (2008)

Ob der inspirierendste progressive Metal aus dem CYNIC- oder CONFESSOR-Umfeld stammt, ist eine müßige Frage. Ob man Sean Reinert lieber auf „Traced In Air“ oder C-187s Groove-Jazz Extravaganz „Collision“ lauscht, beziehungsweise Steve Shelton auf „Unraveled“ oder LOINCLÖTHs instrumentalem Mahlstrom „Iron Balls Of Steel, desgleichen.

7. DIM MAK – Knives Of Ice (2006)

Absolut eigenständig, völlig gnadenlos, pervers eingängig bei infernalischer Informationsdichte. Der Inbegriff des Frickel-Blast-Death. Ebenso GORGUTS’ Dissonanz-Schönheit „Colored Sands“, MISERY INDEX‘ Raserei „Retaliate“. Nicht ganz so kompliziert: „To Dust“, das späte Meisterwerk von SOLSTICE. Ohne Gewichse: Trevor Peres‘ beste Riffs auf CATASTROPHICs „The Cleansing“ und BOLT THROWERs definitives Werk „Those One Loyal“.

8. MATTER – Blackleg (2002)

Bulldozer-Groove trifft ausgeklinkte, aber feinmotorische Aggression. Faszinierende Stilisten, extrem variabler Sänger. In allen Kreisch- und Grunzlagen völlig abgefuckt. Texte wie intellektuelles Tourette.

9. CORROSION OF CONFORMITY – Blind (1991)

Southern-Metal-Rock-Core? Egal. Brillanter als hier geht das nicht unter einen Hut. On par aber FLOODGATE mit „Penalty“, „Black Fuel“ von CHANNEL ZERO, TRANSPORT LEAGUEs Brecher „Satanic Panic“.

10. PITCH SHIFTER – Desensitized (1993)

Graue Monotonie, erdrückende Negativität, herausgebrüllte Reflektionen der Menschenfeindlichkeit eines Kapitalismus im Endstadium. LOST SOULS ersetzen Stoizismus durch Thrash-Wut und Meshuggah-Aseptik, kreieren auf „Closeyoureyesanditwonthurt“ aber eine ähnlich niederschmetternde Stimmung – wie auch Mitch Harris auf seiner Suizidpräventionstherapie, MEATHOOK SEEDs „Embedded“. In Crust nennt sich das „Enkel Resa Till Rännstenen“ und kommt von SKITSYSTEM. Voilà die überlebenswichtigen 10 (Punkte-) Alben.

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