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REVIEW 9.0 22.01.2020, 08:00

(Album, RH 393, 2020)

THE GOOD, THE BAD AND THE ZUGLY - Algorithm & Blues

THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY mag der dämlichste Bandname seit Hootie & The Blowfish sein (dass es einen Spaghetti-Western mit Clint Eastwood in der Hauptrolle mit beinahe identischem Titel gibt, ist mir bekannt, liebe Erbsenzähler), musikalisch knüpft die Kapelle um „Namenspatron“ Lars „Zugly“ Gulbrandsen (b.) und den neuen Sänger der Waldschrate Kvelertak, Ivar Nikolaisen, auf ihrem vierten Kleinod praktisch nahtlos an den Vorgänger „Misanthropical House“ an, mit dem man 2018 einen Spellemannprisen alias norwegischen Grammy in der Kategorie Rock gewinnen konnte. Während Label bzw. TGTBATZ sich selber von Bands wie Turbonegro, Poison Idea, The Dwarves, New York Dolls und den Dead Boys beeinflusst sehen, haben auch die großartigen Punkrocker Billy Talent, die unkaputtbaren AC/DC und sogar NYHC-Legenden wie Agnostic Front, Cro-Mags & Co. auf „ Algorithm & Blues“ ihre Spuren hinterlassen. Dabei braten einem die Jungs - sperriges Motto: „Drink beer, feel fine, smoke weed, fuck life“ - einige der großartigsten Punkrock-meets-Metal-meets-Hardcore-meets-Rock´n´Roll-Riffs der letzten Jahre um die Lauscher, und auch die (Gesangs-)Melodien und Refrains sind ganz großes Kino. Dass sich das Quintett aus Hadeland bei Oslo den besten Song ´Requiem´ bis zum Schluss aufgehoben hat, ist ein weiterer Indikator für die riesigen Kronjuwelen der Humörbomben aus dem hohen Norden.

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