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REVIEW 25.07.2018

(Album, RH 375, 2018)

NIGHT DEMON - Live Darkness

Auch wenn die Bäume nicht gleich in den Himmel wachsen und NIGHT DEMON wohl nie so groß werden dürften wie etwa Iron Maiden, eins steht unwiderruflich fest: An Jarvis Leatherbys Bande ist derzeit kein Vorbeikommen. NIGHT DEMON sind so etwas wie die Konsensband der aktuellen Metal-Szene. Natürlich könnte man sich als neutraler Beobachter die Frage stellen, ob nach zwei Studioalben („Cursed Of The Damned“ und „Darkness Remains“) eine Live-Platte im Format Doppel-CD/Dreifach-Vinyl so früh in der Karriere zwingend notwendig ist. Aber man muss das Eisen eben bekanntlich schmieden, solange es noch heiß ist. Und heiß her geht es im rappelvollen Beachland Ballroom in Cleveland, Ohio, wo „Live Darkness“ aufgezeichnet worden ist, selbstredend. Das Publikum klingt anfänglich irgendwie ein klein wenig „hochgejazzt“, so euphorisch wurden nicht mal Kiss auf „Alive II“ empfangen, aber dafür entschädigen sowohl die keine Wünsche offen lassende Setlist (okay, mir persönlich fehlt Diamond Heads ´Ligthning To The Nations´) als auch der energiegeladene, nicht nachgebesserte Mitschnitt. ´Welcome To The Night´, ´Full Speed Ahead´, ´Ritual´, ´Maiden Hell´ und natürlich ´The Chalice´ - das ist schon recht formidabel. „Unleashed In The East“ oder „Maiden Japan (Complete Performance)“ ist „Live Darkness“ nicht, aber sehr wohl eine schöne Momentaufnahme einer jungen Band, die gerade einen richtigen Lauf hat. Nicht mehr, aber ganz bestimmt auch nicht weniger.

REVIEW 8.0 26.04.2017

(Dynamit, RH 360, 2017)

NIGHT DEMON - Darkness Remains

Steamhammer/SPV (38:11) Das 2015er Full-length-Debüt „Curse Of The Damned“, nach der selbstbetitelten 2012er EP das zweite Lebenszeichen der Ventura-Boys, deren Frontmann Jarvis Leatherby mittlerweile im „Nebenjob“ nicht nur Basser bei Cirith Ungol, sondern auch Sänger (!) bei Jaguar ist, ließ mit seinem positiv penetranten NWOBHM-Worshipping England ´81 wieder aufleben (Matthias so: „War doch nie tot!“) und polierte einem immer dann am nachhaltigsten die Kauleiste, wenn´s Sweet-Savage-like nach vorne peitschte. Auf „Darkness Remains“ reüssieren die „road dogs“, die u.a. bereits mit Raven, Diamond Head und Anvil unterwegs waren und Anfang Juni auf dem Rock Hard Festival aufschlagen werden, nun immer dann am auffälligsten, wenn der Bass wie bei Steve Harris pröttelt und generell Midtempo Masche ist, davon zeugen ´Life On The Run´, ´Dawn Rider´ und ´On Your Own´, vor allem aber mein Album-Fave ´Hallowed Ground´ (nee, nicht Hollow Ground). Besonders schön finde ich neben Rocky (quasi NIGHT DEMONs Eddie), der - wie das Cover zeigt - sogar zu blöd ist, ´nen Kelch Kellerbier (unfiltriert) senkrecht zu halten, zudem die unprätentiöse Produktion der zehn Schoten, mit der man einerseits nicht zwanghaft auf Ultra-Underground macht, die andererseits aber trotzdem so wohltuend „analog“ tönt, dass sie die stilistische Homogenität zu keiner Zeit ad absurdum führt. Don´t you know it´s the night of the demon, muthas?

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