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REVIEW 21.11.2018, 08:00

(Album, RH 379, 2018)

MANOWAR - Kings Of Metal

Es ist nicht einfach, das beste MANOWAR-Album herauszupicken - zumal die New Yorker ja fast ausschließlich Meisterwerke veröffentlicht haben. „Battle Hymns“, „Into Glory Ride“, „Hail To England“, „Sign Of The Hammer“... Jede dieser Scheiben hat die Höchstnote und einen Ehrenplatz in der ewigen Hall Of Fame verdient - aber mein persönliches MANOWAR-Lieblingsalbum heißt „Kings Of Metal“. Hier stimmt einfach alles: die Songs, der Sound, die technische Leistung, die Verpackung - und nicht zuletzt auch die stilistische Ausgewogenheit. Vom tödlichen Uptempo-Nackenbrecher ('Wheels Of Fire', 'Blood Of The Kings', 'Hail And Kill') bis zur dramatischen Ballade ('Heart Of Steel') wird das gesamte metallische Spektrum abgegrast. Sogar in orchestrale Sphären ('The Crown And The Ring') und Hörspiel-Welten ('The Warriors Prayer') stößt man vor, wobei ich letztere „Nummer“ als einzigen Schwachpunkt einer ansonsten GÖTTLICHEN Scheibe empfinde. Dass „Kings Of Metal“ trotzdem ohne Abstriche ins Ziel einläuft, liegt u.a. an der Tatsache, dass die Band mit Eric Adams den besten Metal-Sänger aller Zeiten in ihren Reihen hat. Und Eric glänzt auf diesem Album wirklich von der ersten bis zur letzten Note: Hört euch nur die Wahnsinnsschreie in 'Wheels Of Fire' oder 'Kingdom Come' an - oder lasst euch von 'Heart Of Steel' eine Gänsehaut nach der anderen verpassen! Erwähnenswert auch die Tatsache, dass der erste und bis heute beste MANOWAR-Gitarrist Ross The Boss hier zum letzten Mal seine unvergleichlich klingende Axt schwingt und darüber hinaus am Songwriting beteiligt war. Kurz und gut: Besser geht's nicht!

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