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REVIEW 8.0 18.12.2019, 08:00

(Album, RH 392, 2019)

VESSEL OF LIGHT - Thy Serpent Rise

Galten VESSEL OF LIGHT bisher als ein Duo bestehend aus Bassist/Gitarist Dan Lorenzo (ex-Hades) und Frontmann/Drummer Nathan Opposition, hat sich die Besetzung mit der neuen Veröffentlichung verdoppelt, mit Jimmy Schulman und Ron Lipnicki gesellen sich zwei weitere ehemalige Hades-Musiker hinzu. Irgendwo zwischen düsteren Pantera, Crowbar, Down, Corrosion Of Conformity (Pepper-Gesangs-Ära) und entfernt Non-Fiction bieten die Veteranen ihre eigene Doom-Spielart an der Trennlinie zu Sludge- und Groove Metal. Zwar handelt es sich um New-Jersey-Doomer, von der Grundstimmung her würde man die Band eher aber in New Orleans verorten. Songtitel wie 'Abandon Life', 'Eternal Sleep', 'Hello Darkness' und 'After Death' passen da ganz gut, und durch die Bandkonstellation klingt das Ergebnis kompakter als die Vorgängerscheibe aus dem Vorjahr. 4 Fragen an VESSEL OF LIGHT-Gitarrist Dan Lorenzo: Dan, seid ihr nun eine „richtige“ Band, nachdem du bisher mit Nathan als Duo aktiv warst? »Nathan würde sagen: „Hell yeah!“ Als wir die Band als Duo starteten, war nicht daran zu denken, dass wir mal Shows spielen. Nachdem Jimmy unsere EP mochte, fragten wir ihn, ob er dabei sein möchte. Da Ron nicht mehr bei Overkill aktiv war, fand auch er die Zeit, zu uns zu stoßen. Wir wollen als Band noch was erreichen, und da müssen wir eine richtige Besetzung haben. Dass wir gute Freunde sind, macht die neue Konstellation perfekt.« Das neue Album läuft nicht über euer bisheriges Label. Woran liegt das? »Die ersten beiden Veröffentlichungen liefen über die italienische Firma Argonauta. Als das neue Album fertig war, meinten sie, dass sie es erst im Frühjahr veröffentlichen können. Das dauerte uns aber zu lange, zumal wir schon am nächsten Album arbeiten. Warten ist nicht meine Stärke. Das Album erscheint deshalb digital und ist als CD über Shiny Beast in Holland oder unsere Homepage www.danlorenzo.net erhältlich.« Wenn man euch in eine Schublade stecken müsste, würde die wohl „Doom“ heißen, oder? »Das stimmt. Wir sind aber sicherlich keine typische Doom-Band, und eine Nummer wie ´Abandon Life´ könnte auch von Hades sein. Schon bei Hades war meine Gitarre runtergestimmt, und ich liebe es, Heavy-Riffs zu spielen. Da wir im Juni beim Maryland Doom Fest spielen, müssen wir aber eigentlich eine Doom-Band sein (lacht).« Ist deine Band-Folge von Hades über Non-Fiction zu The Cursed und nun zu VESSEL OF LIGHT eine natürliche Entwicklung? »Auf jeden Fall! Wie gesagt, ich hatte meine Gitarre schon immer tiefer gestimmt. Nach Hades war ich immer der einzige Gitarrist in meinen Bands, und die Entwicklung ging weiter. Der große Unterschied zwischen den Acts ist vor allem der Gesang.« (wk)

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