Suche

Durch das Setzen eines Bandnamens in Anführungszeichen sind detailliertere Ergebnisse möglich.

REVIEW 16.02.2011

(Album, RH 286, 2011)

CANDLEMASS - Doomology

Nuclear Blast/Warner Ein wirklich hübsches Schatzkistchen für alle CANDLEMASS-Lunatics haben Nuclear Blast hier unlängst auf den Markt gebracht. Insgesamt fünf CDs enthält diese Box, von denen die ersten beiden Discs Livemitschnitte in passabler Bootleg-Qualität bieten. Die bessere der beiden ist witzigerweise die mit den Aufnahmen des allerersten CANDLEMASS-Auftritts 1987 in Jönköping, auf der wir einen furios singenden Messiah Marcolin hören können, der die Fans permanent zum Moshen auffordert. Sein Doom-Dance war zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nicht erfunden. Silberteller Nummer drei offeriert Demo-Versionen zum selbstbetitelten weißen Album, die weitgehend von Messiah eingesungen wurden, es gibt aber auch Aufnahmen von ´Black Dwarf´ und ´Spellbreaker´ mit Mats Levén am Mikro, eine von Tony Martin grandios eingesungene Version von ´Witches´ und noch mal den gleichen Song, diesmal von Doogie White veredelt. Weiter geht´s mit Demoversionen zum „King Of The Grey Islands"-Album, allesamt eingesungen von Mats Levén, was den Stücken eine ganz andere Atmosphäre verleiht als auf den Versionen, die man vom offiziellen Album mit Robert Lowe kennt. CD Nummer fünf steht schlussendlich ganz im Zeichen von Originalsänger Johan Langquist, der 1992 kurz davor stand, wieder bei CANDLEMASS einzusteigen. Vier Songs einer gemeinsamen Probe für das „Chapter VI"-Album gibt´s hier zu entdecken. Den Zuschlag für das kurz danach erschienene Scheibchen erhielt aber schließlich Thomas Vikström. 2007 startete Langquist einen neuen Versuch und nahm mit der Band ´Black Dwarf´, ´At The Gallows End´ und ´Solitude´ auf, was ebenfalls hier bestaunt werden darf. Für waschechte CANDLEMASS-Maniacs ist „Doomology" also eine lohnenswerte Anschaffung.

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos