Review

Reviews 8.0

WOUND

Inhale The Void

Ausgabe: RH 315

F.D.A. Rekotz/Soulfood (38:18)

Ich bin eigentlich kein Freund davon, das Wort „räudig“ in Verbindung mit Musik zu verwenden. Ein schwammiger, trendiger Begriff, der im Prinzip nichts aussagt. Aber genau dieses Wort schwirrt in meinem Kopf herum, sobald ich die Debüt-CD von WOUND in den Player schiebe. Womit ich wohl ausdrücken möchte, dass die Hessen keinen Death Metal der polierten Sorte spielen. WOUND wurden unüberhörbar von einigen schwedischen Acts der ersten Death-Metal-Welle inspiriert, scheinen sich dabei aber eher an den Demo- und 7“-Releases zu orientieren. Sprich: „Inhale The Void“ knüppelt mit aller Konsequenz und einem leichten Hardcore/Crust-Anstrich, während die Vocals manchmal auch etwas angeschwärzt gekrächzt werden. „Inhale The Void“ ist nichts für musikalische Schöngeister, sondern ein fieser, kompromissloser Batzen primitiver, aber strukturierter Krach von der Basis. Ein starker Einstand für die Mannen aus der hessischen Hauptstadt.

Autor:
Frank Albrecht

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