Review

Reviews 8.0

WINTERSUN

Time I

Ausgabe: RH 306

Nuclear Blast/Warner (40:11)

Nach der Listening-Session konnte man nur erschlagen sein, auf Dauerrotation sortieren sich die Eindrücke. ´Darkness And Frost´ erweist sich beim Blick auf die Digitalanzeige des Players nur noch als kurzes Instrumental, dessen Melodie im nahtlos folgenden Titelstück aufgegriffen wird. Somit bleiben abzüglich der pompös-dynamischen Ouvertüre ´When Time Fades Away´ drei überlange Kompositionen mit Gesang und Metallgehalt. Im Vergleich zum ewig zurückliegenden selbstbetitelten Debüt ist der Melo-Death-Anteil geringer, das Tempo gezügelt. Gitarrensoli sind weitgehend auf „Time II“ verbannt. Die raumgreifende Orchestrierung klingt trotz der enormen investierten Zeit künstlich, Jari Mäenpääs Liebe zu elektronischer Musik blickt zeitweise durch, ebenso sein Faible für asiatische Melodien und Devin Townsend im Klargesang wie manchen Schreien. Nicht nur sein Stimmrepertoire ist variabler, auch die Chöre mit Gästen von Kiuas, Arthemesia, Tyr und Turisas klingen wesentlich voller, was die folkigen Chorusse vor allem von ´Sons Of Winter And Stars´ und ´Land Of Snow And Sorrow´ noch majestätischer macht.

Autor:
Björn Thorsten Jaschinski

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