Review

Reviews 7.5

WHITE WIZZARD

The Devil´s Cut

Ausgabe: RH 315

Earache/Soulfood (50:20)

Ächz, so langsam gebe ich es auf, bei dem sich ständig drehenden Line-up-Karussell von WHITE WIZZARD noch durchsteigen zu wollen. Na ja, eine richtige Band sind WHITE WIZZARD ja schon lange nicht mehr, Bandboss Jon Leon hat auch auf dem dritten Album „The Devil´s Cut“ die kreativen Zügel in der Hand und neben dem Bass auch alle Rhythmus- und Harmonie-Gitarren eingespielt. Sänger Michael Gremio, der die Band auf ihrer Europatour im Vorprogramm von Iced Earth begleitet hat, ist hingegen nicht mehr dabei und wurde von Ronnie James Dios Cousin Joseph Michael ersetzt. Die gute Nachricht: Josephs klare und kraftvolle Stimme passt hervorragend zu dem Eighties-Metal und ist auch nicht zu weit von Wyatt Anderson entfernt, der die beiden vorherigen Alben eingesungen hat. Die schlechte Nachricht: Musikalisch fokussiert sich die Band - gerade im Vergleich zum vertrackten Vorgängerwerk „Flying Tigers“ - diesmal etwas zu sehr auf simple Hardrock-Hits, anstatt wieder gekonnt komplexen Maiden-Metal zu zelebrieren. Der Ohrwurmfaktor bleibt allerdings gewohnt hoch.

Autor:
Ronny Bittner

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