Review

Reviews 5.0

WARRANT

Dog Eat Dog

Ausgabe: RH 65

WARRANT im Morrisound Studio, dem Produktionsmekka aller Todesgrunzer? Was kann dabei schon groß rauskommen? Eine Mischung aus Poison und Morbid Angel, Skid Row und Death? Besonders gewundert hatte mich das nicht, denn WARRANT waren ja seit jeher eine Truppe, die sich aus allen angesagten Stilrichtungen ihren "eigenen" Sound zusammenklaut. Zwar haben sie von Morbid Angel und Konsorten ihre Finger gelassen, aber daß man heutzutage nicht unbedingt zehn MTV-Balladen schreiben muß, um ein Album in den Staaten zum Millionenseller zu machen, haben inzwischen auch WARRANT begriffen. Schließlich geht der Trend spätestens seit Metallica in die härtere Richtung, und Skid Row haben ja ebenfalls mit einer überraschend rauhen LP die weltweiten Charts geknackt. Also lassen sich anno '92 auch die ehemaligen Oberwimps WARRANT Bartstoppeln wachsen und tun so, als hätten sie den Metal neu entdeckt. Ein paar Skid Row-Riffs, möglichst simple Träller-Refrains und - damit auch wirklich nichts anbrennen kann - die obligatorische Schnulze, trotz Metallica. Das wird schon reichen, um mindestens Doppelplatin einzufahren... Aber mal ehrlich: Wer braucht solche Band?

Autor:
Götz Kühnemund
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