Review

Reviews 8.5

WARLORD

And The Cannons Of Destruction Have Begun...

Ausgabe: RH 10

Wenn es darum ginge, die ungewöhnlichste HM-Band zu küren, hätten WARLORD sicherlich gute Chancen, weit vorne dabei zu sein. Teilweise erinnert die konzertante Musik mit ihrer Mischung aus Metal-Gitarren und Keyboards stark an Gruppen wie Saga oder Rush, trotzdem drohen WARLORD nie in deren musikalische Bereiche herabzusinken, da sie deutlich härter sind. Das Album beginnt mit einem gesprochenen Intro, wie es ja auch Manowar meist bevorzugen. Dann hämmert gleich mit 'Lucifer's Hammer' ein Heavy-Stück mit Ohrwurmcharakter los. Das folgende 'Lost And Lonely Days' ist schon fast das Gegenteil davon, damit hätte die Band wahrscheinlich sogar Chancen in der Hitparade. Weiter sind auf der ersten Seite noch die Stücke 'Black Mass' und 'Soliloquy' vertreten, gute Songs, die sich dem Niveau der LP anpassen. Seite zwei ist deutlich härter, die Tracks 'Aliens' und 'Deliver Us From Evil' sind stark, das schnelle 'Child Of The Damned' ist der Höhepunkt der LP. Aufmerksamen Lesern dürfte aufgefallen sein, daß bis auf 'Soliloquy' und ein kurzes Instrumentalstück alle Tracks bereits vorher auf den beiden EPs veröffentlicht worden waren. Wer noch nicht im Besitz dieser beiden Scheiben ist, der sollte bei diesem Album auf jeden Fall zugreifen - ich glaube, jeder, der sich mit diesem Stück Vinyl etwas intensiver beschäftigen kann, wird den Reiz der LP erkennen. Von meiner Seite gibt's 'ne 8,5 dafür.

Autor:
Frank Trojan
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