Review

Reviews 8.5

VUG

Vug

Ausgabe: RH 372

Noisolution/Soulfood (34:20)
Ein ungeschliffenes, angeblich in zwei Tagen eingespieltes, nichtsdestoweniger großartiges Debüt des Berliner Quartetts. Die Stoner-Szene schaut schon eine Weile auf VUG, weil hier Nick DiSalvo, der Frontmann der zu Recht gefeierten Heavy-Progger Elder, hinterm Schlagzeug sitzt. Benannt hat man sich nach einer Instrumental-Nummer von Atomic Rooster. Mit diesen beiden Referenzgrößen sind die stilistischen Parameter in etwa abgesteckt. VUG widmen sich frühem, bluesbasiertem Heavy Rock mit melancholischer Schlagseite, ohne wirklich Doom zu sein. Lethargie kennt die Band sowieso nicht, dynamisch, spielfreudig und sehr souverän jammt sie sich hier durch die sieben allesamt überzeugenden Songs. Die retroeske Garagenproduktion passt hervorragend, macht das Album zu einer authentischen Momentaufnahme, was die Band zu leisten imstande ist. Eine Menge.

Autor:
Frank Schäfer

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