Review

Reviews 8.5

VOODOO CIRCLE

Raised On Rock

Ausgabe: RH 369

AFM/Soulfood (50:53)
Sie sind so was wie Deutschlands bestgehütetes Geheimnis im Hardrock- und Classic-Rock-Genre: VOODOO CIRCLE, das Baby von Mastermind und Gitarrist Alex Beyrodt, veröffentlichen seit Jahren erstklassige Alben, aber der verdiente Durchbruch ist der Band bis zum heutigen Tag verwehrt geblieben. Was schade und auch ein wenig unerklärlich ist, denn Beyrodt, der in einem Interview nicht überraschend zugab, massiv von Gitarristen wie Ritchie Blackmore, John Sykes oder Doug Aldrich beeinflusst zu sein, kopiert nicht „einfach“ nur den Stil der Großmeister, sondern hat ihn perfekt adaptiert und in sein eigenes Spiel miteinfließen lassen. Das vor diesem Hintergrund oft geäußerte Lob, VOODOO CIRCLE würden wie Whitesnake zu ihrer kommerziellen Hochzeit klingen, greift denn auch ein wenig kurz. Vor allem, da es einen Wechsel hinter dem Mikro gegeben hat und Herbie Langhans (Avantasia) das Songmaterial auf „Raised On Rock“ deutlich weniger bluesig als sein Vorgänger David Readman interpretiert. Das mittlerweile fünfte Studioalbum im VOODDO CIRCLE-Kanon ist nichts anderes als eine Ansammlung exzellenter Rocksongs, die von Jacob Hansen soundtechnisch perfekt in Szene gesetzt wurden und sich auf einem gleichbleibend hohen Niveau bewegen. Die überlange und extrem geschmackvolle Blackmore-Hommage ´Dreamchaser´ ist die zusätzliche Kirsche auf der Torte.

Autor:
Thomas Kupfer

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