Review

Reviews 8.0

VIRGIN STEELE

The Book Of Burning

Ausgabe: RH 176

Gleich mit zwei Alben wird das 20-jährige Bandjubiläum der New Yorker Edelstahl-Schmiede standesgemäß gefeiert. Zum einen die Best Of-Compilation "Hymns To Victory", die die Bandhistory seit "Noble Savage" widerspiegelt. Zum anderen vorliegender 16-Tracker, der sich aus acht mehr oder weniger neuen Songs und acht vom aktuellen Line-up neu eingespielten Versionen alter Stücke - darunter zwei kurze Instrumentals mit Intro-Charakter - aus der Frühphase der Band zusammensetzt. Speziell diese Neuaufnahmen - die Originale erschienen auf dem Debüt "Virgin Steele", dem Zweitwerk "Guardians Of The Flame" und der "A Cry In The Night"-EP - sind Gegenstand der momentan tobenden Schlammschlacht zwischen David DeFeis und Ex-Gitarrist/Gründungsmitglied Jack Starr, was hier aber nicht weiter interessieren soll (mehr dazu im nächsten Heft - Red.).

Fakt ist, dass wohl nicht ein einziger VIRGIN STEELE-Fan von "The Book Of Burning" enttäuscht sein wird, zumal das Teil mit seiner sehr opulenten Spielzeit reichlich Ware für Bares bietet. Bei den neuen Stücken ragen vor allem der Uptempo-Banger ´Conjuration Of The Watcher´, der locker-flockig galoppierende Ohrwurm ´Hellfire Woman´, das mit einem "geborgten" Priest-Riff unterlegte ´The Chosen Ones´ und die göttliche, ursprünglich schon für "Noble Savage" eingeplante Poser-Hymne ´Hot & Wild´, die in den Achtzigern auch Mötley Crüe oder Poison gut zu Gesicht gestanden hätte, positiv heraus. Bei den Neueinspielungen sind die Highlights ´Children Of The Storm´, ´I Am The One´, die herrlich verkitschte Akustikballade ´A Cry In The Night´ und vor allem die unglaublich intensive Hymne ´Guardians Of The Flame´.

Fazit: Zwar nicht so völlig genial wie die letzten drei regulären Alben, aber immer noch eine Klasse für sich!

Autor:
Andreas Stappert

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