Review

Reviews 8.5

VICTORY

Voiceprint

Ausgabe: RH 101

Da brat mir doch einer 'nen Storch - VICTORY hatte ich nun wahrlich in den ewigen Rockgründen gewähnt! Aber nix is! Mit den Neuzugängen Matthias Liebetruth (dr.) und Jake Paland (g.) lassen es die verbliebenen Mohikaner Fernando Garcia, Tommy Newton und natürlich Fargo-Pädda ordentlich krachen. Wir erinnern uns: Von ihrer letzten Company Metronome wurden die Hannoveraner wegen erwiesener Erfolglosigkeit gefeuert - und was machen die Jungs? Gründen ihren eigenen Verein und liefern eindeutig die beste Scheibe ab, seit Fernando mit an Bord ist (lediglich an "Hungry Hearts" kommt man nicht ganz heran). Bereits mit den durchaus brisanten Openern 'Run And Hide' und vor allem 'Salamander Fire' befreien sich die Leinestädter von selbiger und lassen die Bratpfanne bis zum munteren Ende locker kreisen. Die Burschen machen sich offenbar keine Gedanken mehr darüber, was das geneigte Publikum wohl hören möchte. Genau an diesem unbedingten Es-dem-Fan-recht-machen-Wollen war die Band meines Erachtens zuletzt nämlich gescheitert. Kurzum: Es ist schlicht eine Wohltat, VICTORY von all dem unsäglichen "Culture Killed The Native"-Bombast-Popanz befreit abrocken zu hören. Trend-Päpste werden nörgeln, daß diesen Kram niemand mehr hören mag. Wetten doch!?!

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