Review

Reviews 8.0

VERITAS MAXIMVS

Glaube und Wille

Ausgabe: RH 329

VERITAS MAXIMVS sehen viele Leute einfach nur als Solo-Ding vom Böhsen Onkel Kevin Russell. Seine Mitstreiter sind jedoch altgediente Recken, vor allem Ex- und Noch-Musiker von Courageous und Holy Moses. Das in einem sehr schicken Digipak kommende „Glaube und Wille“ (K-XXVIII/Tonpool, 65:12) ist daher etwas metallischer als die Onkelz und der meiste Deutschrock-Kram: druckvolles Riffing, kernige Grooves, coole Soli, meist hart rockend (hitverdächtig: die Single ´Bild tilt´), gelegentlich balladesk (sehr geil: ´Schicksalsflügel´ mit seinem grandiosen Refrain), immer eingängig, aber mit unüberhörbarer Finesse vorgetragen und von Micha Mainx erstklassig produziert. Sehr schön ist auch die Clash-Hommage in ´Heimat´, und ´Des Teufels Geleit´ wildert souverän in Classic-Rock-Territorium. Obendrauf speit Russell in bester Manier Gift und Galle und macht als Texter eine gute Figur, was allerdings nur Leute überrascht, die die Entwicklung des Kerls in der letzten Zeit aus Prinzip ignoriert haben.

Diese Rezension stammt aus der Rubrik PUNK AND DISORDERLY.

Autor:
Jan Jaedike

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