Review

Reviews 10.0

VENENUM

Trance Of Death

Ausgabe: RH 359

Sepulchral Voice/Soulfood (50:28)

Dass es keine schlechte Idee ist, Death Metal mit knarzigen Rock-Versatzstücken und psychedelischen Effekt-Sounds zu kombinieren, haben uns Tribulation, Ketzer und Morbus Chron schon gezeigt. Und was bei diesen Bands gut funktioniert hat, perfektionieren VENENUM nun auf „Trance Of Death“. Sicher, das Überraschungsmoment fehlt, und trotzdem ist das Debütalbum der Bayern eine kleine Sensation. So organisch, so virtuos wurde extremer Metal mit den eigenen musikalischen Wurzeln noch nicht zusammengebracht. Vielleicht mit Ausnahme von Nachtmystiums „Addicts: Black Meddle Pt. II“, dessen rauschhaftes Sich-selbst-Verlieren eine entfernte Referenz darstellt. Besonders beeindrucken die nahtlosen Übergänge zwischen derbem Geprügel und extrem geschmackvollen, düsteren Psychedelic-Parts - inklusive wunderbarer Analog-Effekt-Sounds. Unglaublich, wie sich VENENUM in ´Trance Of Death Part 1-3´ in einem immer intensiver werdenden Auf und Ab zu einem explosiven Höhepunkt steigern. Auch der Sound vom in Metal-Kreisen bisher unbekannten Produzenten Romin Katzer setzt neue Maßstäbe. So gut hat noch kein Back-to-the-roots-Sound im Death Metal geklungen. Chapeau!

Autor:
Sebastian Schilling

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