Review

Reviews 8.5

UNLEASHED

Dawn Of The Nine

Ausgabe: RH 336

Nuclear Blast/Warner (45:04)
Der leichte Black-Metal-Touch des letzten UNLEASHED-Albums „Odalheim“ war ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenngleich auch mutig und erfrischend. Auf „Dawn Of The Nine“, dem zwölften Longplayer der Bandhistorie, besinnen sich Johnny Hedlund & Co. wieder auf ihre ureigenen Stärken, die mir persönlich eher zusagen als ein Quasi-Experiment wie „Odalheim“. Wenn ich eine UNLEASHED-Scheibe in den Player werfe, will ich fette, treibende Todesblei-Riffs, melodiöse Gitarrensoli und hymnisch-epische Nordmann-Melodien hören. Davon gibt´s auf „Dawn Of The Nine“ reichlich, wenngleich das abermals von Gitarrist Fredrik Folkare hervorragend produzierte Album erneut ein paar Überraschungen parat hält. Der mit deutlichen Black-Sabbath-Einflüssen hantierende (Doom-)Titelsong lässt die Augenbrauen ebenso nach oben zucken wie die mit feinsten Thrash-Galopp-Riffs versehenen Kracher ´Where Is Your God Now?´ und ´Let The Hammer Fly´. Der Rest ist typischer UNLEASHED-Stoff, wie man ihn von den Schweden kennt und liebt. Ich gehe sogar so weit und möchte behaupten, dass „Dawn Of The Nine“ das beste UNLEASHED-Album seit „Hammer Battalion“ ist.

Autor:
Patrick Schmidt

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