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UHGAH? WUGAH!

The Lighter Side Of Global Warming

Ausgabe: RH 364

Die holländische Bio schreibt „Thrashcore-Trio“, die englische „Powertrio“. Aber genau dieser vermeintliche Gegensatz passt. Der Dreier aus Groningen paart Hardcore-Energie mit immenser Musikalität und fabriziert ´ne Art High-Energy-Steroid-Rock mit Jazz-Vibe. Das sympathische Grinsen der Musiker hat man beim Hören direkt vor Augen, ohne dass die Mucke in irgendwelches Geblödel ausartet. Passend dazu steht das geil gezeichnete Cover (besonders super im Vinyl-Format) in der Tradition von Achtziger-Crossover-Bands, die ´ne eigentlich ernste sozialkritische/politische Message mit Humor verpackten. Musikalische Querverweise sind vor allem frühe Randerscheinungen der Hardcore-Szene wie Victims Family und No Means No, aber auch experimentelle MDC, die spätphasigen Dead Kennedys sowie diverse Post-Kennedys-Projekte von Jello Biafra und in den geordnetsten Momenten gar die Descendents-Schule; somit quasi die nahezu komplette Anti-Bollo-Front. Hoch anrechnen muss man den Kerlen die richtig gute Produktion von Jörg Uken, die bei aller Hektik immer transparent bleibt und „The Lighter Side Of Global Warming“ neben dem ausgeprägten Zappel-Potenzial auch eine ausgeprägte Kopfhörer-Affinität verpasst.
* Mehr gibt´s unter www.uhgahwugah.com und der smart getauften Facebook-Präsenz www.facebook.com/inyourfacethrashpunkhardcorecrossoverextravaganza.

Autor:
Jan Jaedike

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