Review

Reviews 7.5

TREMONTI

Cauterize

Ausgabe: RH 337

Fret12/Rough Trade (45:10)
Schon für sein Solo-Debüt konnte Mark Tremonti gute Kritiken einsammeln, das dürfte bei „Cauterize“ kaum anders sein. Scheinbar mühelos schüttelt der Creed- und Alter-Bridge-Gitarrist Oberliga-Riffs der Marke Pantera oder Annihilator aus dem Ärmel, um im nächsten Moment in einen großen Hardrock-Refrain mit entsprechender Begleitung zu wechseln. Kurioserweise unterscheiden sich die Melodien nicht großartig von Alter Bridge, der Unterschied zwischen beiden Bands wäre beim Blind Date wohl nur von Experten zu erkennen. Der Gesang des Gitarristen ist überraschend gut, wenngleich Alter-Bridge-Röhre Myles Kennedy wahrscheinlich noch ein paar Prozent mehr Seele und Stimme investiert hätte. Aber grau is bekanntlich alle Theorie, entscheidend ist auf dem Platz (BVB-Ikone Adi Preißler). Bleiben als Hauptargumente für TREMONTI die etwas härtere Grundausrichtung mit mehr Tempo, mehr Punch und der Promifaktor mit Wolfgang van Halen am Bass. Trotzdem werden zwischendurch auch mal melodischere Töne angeschlagen. Songs wie ´Radical Change´, ´Flying Monkeys´, ´Arm Yourself´ oder ´Dark Trip´ sind für Alter-Bridge-Fans ein verdammt starkes Kaufargument. Der Rest der Bevölkerung wird sich nach ein paar Runden schnell an der Platte satt gehört haben.

Autor:
Holger Stratmann

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