Review

Reviews 5.0

TRAITORS GATE

Fallen

Ausgabe: RH 374

No Remorse/Soulfood (52:24)
Manchmal fragt man sich, welche NWOBHM-Truppe nicht „Kult“ ist. Festivals wie das (an sich megacoole) Brofest reanimieren jede noch so unbedeutende Kapelle der Achtziger, und in vielen Fällen kann man sich selbst als eifriger Sammler dieser Richtung nicht mal an den Namen erinnern. Aber bleiben wir bei den Fakten: TRAITORS GATE haben 1980 eine EP mit dem Titel „Devil Takes The High Road“ veröffentlicht und legen mit „Fallen“ ihren ersten Longplayer vor. Aus meiner Sicht hätte man sich die Mühe sparen können. Der mitunter episch angehauchte Judas-Priest-Metal verblasst brutal hinter dem Original. Das Sample-Schlagzeug nervt mit der immer gleichen Snare- und Kickdrum. Und die Songs klingen alle gleich. Es fehlen: Tempo, Dynamik, Rohheit und Klasse. Mehr als brav gespielter Priest-Fan-Metal mit passablem Gesang ist das hier nicht.

Autor:
Holger Stratmann

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