Review

Reviews 8.0

TIMES OF GRACE

Hymn Of A Broken Man

Ausgabe: RH 285

Roadrunner/Warner (53:21)

Welche Scheibe ballert mehr: „Alive Or Just Breathing“ oder „The End Of Heartache“? Und wer singt besser: Jesse Leach oder Howard Jones? An diesen beiden Fragen scheiden sich im Fanlager von Killswitch Engage schon lange die Geister. Mit dem Debüt seiner neuen Truppe TIMES OF GRACE baut der ehemalige Frontmann des Metalcore-Flaggschiffs beiden Fraktionen eine Brücke, sprich: „Hymn Of A Broken Man“ kommt einer perfekten Symbiose aus beiden Alben recht nahe. Woran Leachs „partner in crime“, Killswitch-Gitarrist/Songwriter/Produzent Adam Dutkiewicz, entscheidenden Anteil hat. So gipfeln die Höhepunkte der Scheibe - wie der Opener ´Strength In Numbers´, ´Willing´, ´Live In Love´, ´Worlds Apart´ oder das Titelstück - samt und sonders in schönen, episch-poppigen Refrains, wie man sie von KSE kennt, und auch hinsichtlich der Klampfenarbeit und des Sounds ist die Handschrift des sympathischen Multitalents klar erkennbar. Für die nötige Abwechslung sorgt das Duo Infernale mit den balladesken ´Until The End Of Days´, ´The End Of Eternity´ und ´Fall From Grace´ sowie dem kurzen Instrumental ´In The Arms Of Mercy´.

Bleibt zum Abschluss zu hoffen, dass es sich bei TIMES OF GRACE um eine richtige Combo mit Tour-Ambitionen handelt und nicht nur um ein weiteres Projekt.

Autor:
Buffo Schnädelbach

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