Review

Reviews 8.5

THUNDERSTONE

Thunderstone

Ausgabe: RH 182

Nach dem famosen Dream Evil-Debüt dürfen sich Fans von Hammerfall, Stratovarius, Sonata Arctica & Co. auf eine weitere faustdicke musikalische Überraschung freuen. Mit den aus Finnland stammenden THUNDERSTONE geht diesen Monat ein Newcomer ins Rennen, der schon jetzt alle Voraussetzungen mitbringt, um am Jahresende in der Abrechnung einen der vordersten Plätze in der Gunst der Metalfans einzunehmen. Wetten, dass? Die Band lässt jedenfalls jede Menge spielerisches Potenzial durchblicken, macht kompositorisch (fast) alles richtig und hat es lediglich versäumt, mal eben das Genre neu zu erfinden.

Spaß beiseite: Neu ist hier nix, aber das trifft weitestgehend auch auf das Schaffen der eingangs erwähnten Ikonen der neuen Metal-Generation zu. So geben sich in genretypischer Manier kraft- und druckvoll inszenierte Midtempo-Hymnen (´Virus´, ´Eyes Of A Stranger´) und Speedkracher (´Let The Demons Free´, ´Me, My Enemy´ sowie das mit Unterstützung von Timo Tolkki eingesemmelte ´Like Father, Like Son´) die Klinke in die Hand. Ausnahmen von dieser ungeschriebenen Regel sind der progressiv gehaltene, leicht bombastisch angehauchte Longtrack ´Will To Power´ und die finale Ballade ´Spread My Wings´. Obwohl es sich dabei nicht um eine Queen-Coverversion (´Spread Your Wings´) handelt, ist der Rundling durchaus majestätisch geraten und wird allen Metallern fürstlich munden.

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