Review

Reviews 8.5

THRUST

Harvest Of Souls

Ausgabe: RH 372

Pure Steel/Soulfood (44:22)
Mit ihrem Debütalbum „Fist Held High“ von 1984 haben THRUST Geschichte geschrieben. (Ich sage nur: ´Posers Will Die!´.) Die neue Platte „Harvest Of Souls“ soll nun, 34 Jahre später, die Ernte einfahren. Ob das funktionieren kann? Es kann. Sehr gut sogar. Zwar haben sich THRUST vom durchdringenden Speed und Thrash des Frühwerks ein ganzes Stück weit entfernt und bewegen sich jetzt zum überwiegenden Teil im Bereich des „klassischen“ US-Metal, doch gerade diese eher kontrollierte Herangehensweise ist es, die das Material auf ein neues Qualitätslevel transportiert. Sänger Eric Claro, der komplett auf Verbalinjurien verzichtet, entpuppt sich als Meister seines Fachs. Leider hat sich mit ´Kill Or Be Killed´ und ´Sorceress´ auch ein wenig Durchschnitt unter die zehn Stücke gemogelt, dafür entschädigen allerdings herausragende Kompositionen wie ´Deceiver´ oder ´Immortal´, die an die Glanzzeiten des amerikanischen Metal erinnern. Wer vom Spätwerk legendärer Acts wie Omen, Helstar oder Jag Panzer eher enttäuscht war, hat jetzt die Möglichkeit, die bösen Geister mit „Harvest Of Souls“ zu vertreiben. Was unbedingt zu empfehlen ist.

Autor:
Matthias Mader

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