Review

Reviews 8.0

THRESHOLD

Dead Reckoning

Ausgabe: RH 239

(54:58)

THRESHOLD waren schon immer die etwas andere Progressive-Metal-Band. Wenn die meisten Genrekollegen auf Höher-schneller-weiter-und-ausufernder-Rekorde geschielt haben, legten die Briten gerne noch ein paar weitere Briketts in den Band-Ofen, um ihre Platten in erster Linie warm zu gestalten - so warm, dass man sich sofort behaglich fühlte (mollig warm, sozusagen - Red.). Das war beim 1993er Debütklassiker „Wounded Land“ schon so, und das ist auf Studioalbum Nummer acht nicht anders. Dabei knüpfen THRESHOLD mehr oder weniger da an, wo sie beim Vorgänger „Subsurface“ aufgehört haben, fassen die Grenzen aber ein wenig weiter: ´This Is Your Life´ oder ´Hollow´ sind für Bandverhältnisse wirklich äußerst straight; beim Longtrack ´Pilot In The Sky Of Dreams´ oder ´Elusive´ zieht man dagegen technisch vom Leder wie schon lange nicht mehr. Höhepunkte dieser durch und durch gelungenen Abfahrt sind aber trotzdem zwei andere Tracks: der formidable, mit einem meisterlichen Refrain gesegnete Opener ´Slipstream´ und ausgerechnet das von Kollege Albrecht im Studioreport der letzten Ausgabe als Ausfall titulierte, enorm abwechslungsreiche ´Disappear´.

THRESHOLD? Kannste wie immer blind kaufen!

Autor:
Boris Kaiser

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