Review

Reviews 7.5
Heavy Metal

THORIUM

Thorium

Label: Empire
Dauer: 47:09
Ausgabe: RH 380

Böse Falle... Da liegt ein CD-Rohling vor mir, der nur den Bandnamen THORIUM preisgibt – und meinereiner ist beim Hören völlig verdutzt, denn bei der gleichnamigen dänischen Kapelle war bislang eher Gebolze und Gegrunze angesagt. Das klingt hier aber gaaanz anders – und außerdem haben die Mannen aus Kopenhagen doch erst vor einem halben Jahr eine neue CD veröffentlicht... Doch des Rätsels Lösung ist schnell gefunden: Die ehemalige Ostrogoth-Saitenabteilung, Tom Tee (g.), Dario Frodo (g.) und Kurk „Stripe“ Lawless (b.), hat für ihre neue Band clevererweise diesen eigentlich schon vergebenen Namen beansprucht. Mit „ihren“ THORIUM haben die Herren den Power Metal skandinavischer Prägung für sich entdeckt und erinnern dabei oftmals an enthymnte Sabaton, was dadurch verstärkt wird, dass Sänger David Marcelis gelegentlich dem obersten Panzerfahrer Joakim Brodén zu genau auf die Stimmbänder schaut. Besser klingt der Mann, der auch bei Lord Volture und Black Knight singt, wenn THORIUM mehr auf die Kacke hauen und sich eher im Dunstkreis der härteren Iced-Earth-Stücke bewegen, wo David dann wie eine gezähmte Version des ehemaligen Exciter-Sängers Jacques Bélanger anmutet.

Autor:
Stefan Glas

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