Review

Reviews 8.0

THE SWORD

Apocryphon

Ausgabe: RH 306

Napalm/Universal (44:14)

Mit jedem ihrer bisherigen Alben ist es THE SWORD gelungen, das eigene Erfolgsrezept nur um Nuancen zu variieren, um sich am Ende des Tages eben doch wieder vor den großen Vorbildern Black Sabbath, Iron Maiden und (selten, ich gebe es zu...) Thin Lizzy stilistisch zu verbeugen. Was einst als relativ undefinierbare Melange aus Stoner Rock, Doom und einigen Classic-Rock-Riffs startete, ist so über die Jahre zu einem komplett eigenständigen Sound gereift, der das Quartett aus Austin genreübergreifend zum Geheimtipp für Musik-Nerds hat avancieren lassen. Album Nummer vier der Bandhistorie verlässt die bisherige Erfolgsspur denn auch folgerichtig zu keinem Zeitpunkt, die charakteristischen Vocals von J.D. Cronise thronen gewohnt kauzig über fett groovenden Songs, mit deren exzellenten Riffs sich problemlos ein gutes Dutzend Veröffentlichungen der Mitbewerber veredeln ließe. Das macht Laune, das macht Spaß, und es adelt THE SWORD zu einer der Bands, die jenseits des Atlantiks Old-School-Metal wieder salonfähig gemacht haben. Daran, dass ihnen das auch hierzulande gelingt, glaubt zumindest Herr Kaiser ganz fest. Und der Kaiser, liebe Leute, so viel lasst euch sagen, der Kaiser hat immer Recht!

Autor:
Thomas Kupfer

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.