Review

Reviews 7.5

THE RODS

Vengeance

Ausgabe: RH 291

Niji Entertainment/Tonpool (50:04)

Dass es THE RODS nicht nur als gnadenlos powerndes Live-Trio wieder gibt, sondern auch erneut als Tonkonserve, ist bereits für sich allein ein Grund zum Jubeln. Dass sich die Band stilistisch nicht verirrt, sondern an ihre ersten vier Longplayer (mit Ausnahme von „In The Raw“ allesamt Pflichtübungen) anzuknüpfen versucht, ist ebenso klasse. Das in die Jahre gekommene Trio scheint wenig verlernt zu haben und präsentiert uns auf „Vengeance“ elf gute, eingängige, altmodische Heavy-Rocker, von denen alle auch auf die erwähnten vier Erstlingswerke gepasst hätten. Gitarre gut, Gesang gut, Rhythmusabteilung gut. Warum gibt es dann aber „nur“ 7,5 Punkte?

Die Antwort: Leider klingt „Vengeance“ - wie auch das kürzlich veröffentlichte, ebenfalls hörenswerte David-Rock-Feinstein-Album „Bitten By The Beast“ - wie eine typische Home-Produktion. Abstriche machen muss man vor allem beim Gitarrensound, der leider nicht mehr so mächtig aus den Boxen knallt wie in der RODS-Frühphase. Dafür enthält „Vengeance“ aber mit ´The Code´ einen bislang unveröffentlichten, von Feinstein-Cousin Ronnie James Dio eingesungenen Song, der auch noch ziemlich töfte ist. Was zum Teufel „töfte“ heißt? Tja, Ruhrpott-Unkundige, das könnt ihr selber googeln.

Autor:
Götz Kühnemund

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