Review

Reviews 8.0

THE OATH

The Oath

Ausgabe: RH 323

Rise Above/Soulfood (44:03)

Eine einzige 7“-Single haben sie veröffentlicht, und schon waren THE OATH, die Band der Berlinerin Johanna Sadonis (v.) und der Schwedin Linnéa Olsson (g.; Sonic Ritual), in aller Munde. Man kann das dem Zeitgeist zuschreiben, schließlich passt der unglaublich klassische Heavy Metal mit diversen Hardrock- und Doom-Vibes des Duos, das auf seinem ersten Album von Kadavar-Basser Simon Bouteloup und Angel-Witch-Drummer Andrew Prestidge flankiert wird, perfekt ins Beuteschema rockaffinerer Hipster, aber man darf eines dabei niemals verschweigen: THE OATH sind schlicht und einfach ´ne sehr gute Band, die nicht nur ein Händchen für großartigen, „echten“ Sound hat, der trotz aller gewollten „Mumpfigkeit“ drückt und presst, sondern es zudem schafft, ihre Ideen in funktionierende Songs zu kanalisieren. Wer die auch hier vertretenen Single-Tracks ´Night Child´ und ´Black Rainbow´ mag, muss nichts befürchten: Die sieben neuen Stücke setzen ähnliche Akzente, mit dem Opener ´All Must Die´ (geiles Riff!), dem knackigen ´Silver And Dust´, dem überlangen, anspruchsvollen Rauswerfer ´Psalm 7´ und dem eher zurückhaltenden ´Leaving Together´ finden sich auf diesem Debüt mindestens vier weitere Pretiosen, ohne die kein THE OATH-Konzert mehr auskommen sollte.

Autor:
Boris Kaiser

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