Review

Reviews 8.0

THE LEVITATION HEX

The Levitation Hex

Ausgabe: RH 311

High Roller/Soulfood (47:35)

Einst hat Adam Agius regelmäßig mit Alchemist Begeisterungsstürme ausgelöst, mit THE LEVITATION HEX widmet sich der Gitarrist und Sänger nun dunkleren Dingen. Teerschwarzer, schleppender und trügerisch simpler Death-Thrash ist die Basis der neun Songs dieses Albums, die sich dank einer riesigen Vielfalt an instrumentalen Details und Arrangement-Einfällen allesamt zu Gewaltigem entwickeln. Beispielhaft seien die hypnotischen, an Paradise Lost erinnernden Gitarrenmelodien in ´Depresedemic´, die beklemmenden Samples im brillanten ´A Breathing Apparatus´ oder das epische ´Dream Deficit´ genannt - allesamt herausragende Songs, die atmosphärisch an ältere Mastodon erinnern, ansonsten aber sehr eigenständig klingen. Schade nur, dass der als Gitarrist so versierte Agius als Sänger vor allem auf äußerst monotones Gebell setzt, das viel zu selten von Clean-Gesang kontrastiert wird. Wer damit leben kann, sollte THE LEVITATION HEX gehört haben.

Autor:
Tobias Blum

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