Review

Reviews 8.0
Hardcore Speed Metal

THE END A.D.

Badlands

Label: Fastball/Soulfood
Dauer: 38:55
Erscheinungsdatum: 29.11.2019
Ausgabe: RH 392

Obwohl Philadelphia zu den zehn größten Städten der USA gehört und demzufolge über eine rege Hartwurst-Szene verfügen dürfte, fällt mir ad hoc keine Combo ein, die aus Pennsylvanias Metropole kommt. Auch THE END A.D., die sich aus Mitgliedern einiger der schmuddeligsten Bands der Stadt am Delaware River zusammensetzen, waren mir bis dato unbekannt, obwohl die Kapelle seit gut fünf Jahren existiert und es sich bei „Badlands“ bereits um den zweiten Longplayer der Female-fronted-Combo nach „Scorched Earth“ (2017) handelt. Haupt-Trademark des Ü40-Quartetts sind die räudigen Vocals von Frontfrau Ami Friend irgendwo zwischen Jello Biafra, Zetro Souza von Exodus und Yvonne Ducksworth (ex-Jingo-De-Lunch), die prächtig mit der u.a. von The Exploited und Motörhead beeinflussten Melange aus deftigem Hardcore, dreckigem Punk und derbem Thrash harmonieren. Anders gesagt: Mit Burnern wie den schnellen, charmant sloppy runtergerotzten ´Why Won´t You Die´, ´Alien Face´ und ´I Wanna Be Alone´ oder den latent Exodus-artigen ´Be Here Now´ und ´I Feel Like Death´ sind THE END A.D. auf dem besten Weg, Philly´s finest zu werden.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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