Review

Reviews 7.5

THE ATOMIC BITCHWAX

II

Ausgabe: RH 164

(44:42) Erst kam das Nebenprojekt von Monster Magnet-Gitarrist Ed Mundell und Ex-Godspeed-Basser Chris Kosnik Ewigkeiten nicht aus dem Quark, und nun schießt man gerade mal ein Jahr nach dem Debüt gleich das Zweitwerk hinterher. Nach wie vor haben sich THE ATOMIC BITCHWAX rotzigem Acid-Rock mit massiver Siebziger-Schlagseite, Doom-Riffs und Stoner-Flair verschrieben. Der instrumentale Opener 'Ice Pick Freek' steht exemplarisch für das gesamte Material, denn auf "II" muss die Hälfte der Songs ohne Gesang auskommen, und selbst bei den übrigen Stücken sind die Vocals recht sparsam eingesetzt. Grundsätzlich ist das kein Problem, weil Kompositionen wie der schweinecoole Groove-Hammer 'Forty-Five', das lässig gezockte 'Smokescreen' oder das Kyuss-mäßige 'Dishing Out A Heavy Dose Of Tough Love' auch so genug Spannung erzeugen, ohne dabei in Frickelorgien auszuarten. Jedoch verzetteln sich die Jungs stellenweise auch und nerven mit dem belanglosen Gedudel 'The Cloning Chamber', dem sinnlos hinausgezogenen Jam-Ende von 'Solid' und dem unharmonischen Uptempo-Part in 'Play The Game'. Obwohl diese Scheibe die Klasse des Erstlings nicht ganz erreicht, macht sie sich dennoch allein schon wegen des sehr schönen Artworks mit barbusigen Trash-Queens, coolen Musclecars und reichlich Space-Appeal, das mir 'n halben Extrapunkt wert ist, in jeder Sammlung gut.

Autor:
Marcus Schleutermann

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