Review

Reviews 7.5

THE 11TH HOUR

Lacrima Mortis

Ausgabe: RH 297

Napalm/Edel (52:31)

Wenn man´s nicht besser wüsste, wenn nicht bekannt wäre, dass Gorefest/Hail-Of-Bullets-Trommler Ed Warby bei seiner eigenen Band THE 11TH HOUR auch hinter dem Mikro steht, könnte man glatt meinen, Buddy Lackey hätte schon wieder die Nase voll, psychotische Walzer zu tanzen, und sich dem holländischen Trauer-Kombinat angeschlossen. Überlässt Warby Kollege Pim Blankenstein (Officium Triste, Beyond Belief), der Rogga Johansson ersetzt, den Gesang, wechselt auch der Epic-Doom im Sinne späterer Candlemass gerne zum recht old-schooligen Doomdeath, der nicht nur die üblichen Verdächtigen zitiert, sondern in der Zusammenführung von Riffing und Keyboards (´Rain On Me´) gerne auch die oft unterschlagenen Schweden Godgory. Nicht alles ist so atmosphärisch dicht, so gefangen nehmend wie z.B. der Anfang von ´The Death Of Life´ komponiert; als sich ins Bewusstsein bohrendes Statement darf diese objektiv fantastisch, mir persönlich allerdings fast schon zu sauber produzierte Langspielplatte summa summarum aber gerne bezeichnet werden. THE 11TH HOUR sind auch mit Album Nummer zwei auf einem guten, manchmal sehr guten Weg.

Autor:
Boris Kaiser

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