Review

Reviews 8.0

TEMPEL

The Moon Lit Our Path

Ausgabe: RH 338

Prosthetic/Sony (52:17)
Der Instrumental-Wahn greift weiter um sich. Nachdem Bands in der jüngeren Vergangenheit schon vermehrt in den Genres Postrock und Stoner Rock die pure Riffgewalt ohne Vocals zelebrierten, meldet sich mit TEMPEL ein Gitarre/Schlagzeug-Duo aus Phoenix, Arizona, das mit Vorliebe die düsteren Metal-Genres in seiner Musik aufgreift. Bereits der Opener ´Carvings In The Door´ haut dem Hörer feinstes Entombed-Riffing um die Ohren. Im weiteren Verlauf von „The Moon Lit Our Path“ verarbeitet die Combo immer wieder Elemente aus Death- und Black Metal, Doom, Postrock und Sludge. Herausgekommen ist ein erstaunlich homogenes Werk, das trotz überlanger Songs stets mit interessanten Wechseln und tollen Riffs und Melodien zu begeistern weiß. Das einzige Manko der Platte ist der etwas klinische Sound, der ein wenig Druck und Dreck vermissen lässt.

Autor:
Ronny Bittner

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