Review

Reviews 7.0

TAX THE HEAT

Fed To The Lions

Ausgabe: RH 347

Man wird das Gefühl nicht los, dass in England momentan an jeder Ecke Rockbands aus dem Boden schießen, die sich selbstbewust auf den Rhythm & Blues berufen, der für das Land in den Sechzigern und Siebzigern zum größten musikalischen Exportschlager geriet. TAX THE HEAT, vier Dandies aus Bristol, machen da keine Ausnahme, sondern pendeln auf ihrem basisch produzierten Debüt konsequent zwischen den Polen Blues und Classic Rock, dürften aufgrund ihrer Looks und der beim Gesang von Fronter Alex Veale unterschwellig allgegenwärtigen Coolness, die auch als Arroganz durchgehen kann, aber ebenfalls Punkte im Lager der distinguierten Hornbrillenträger und Langzeitstudenten einfahren. „Fed To The Lions“, das Debütalbum des Vierers, ist ein solider Einstand, hat keinen wirklichen Stinker am Start, auf der anderen Seite aber auch nur wenige zwingende Hits. Fans von The Temperance Movement oder Rival Sons, die kein Problem mit einem unüberhörbaren Indie-Einfluss haben, sollten die Engländer trotzdem anchecken.

Autor:
Thomas Kupfer

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