Review

Reviews 8.0

TANK

War Nation

Ausgabe: RH 303

Metal Mind/Soulfood (64:50)

Es mag sie noch geben, die Die-hards, zu denen auch ein gewisser Tom Angelripper gehört. Diejenigen, die sich ihre tägliche Dosis TANK ohne den charakteristischen Gesang Algy Wards und die entsprechend rumpelig-charmante musikalische Ausrichtung der Band einfach nicht vorstellen können, aber die Anzahl dieser Fundamentalisten wird geringer. Mit „War Nation“, dem zweiten Album, bei dem Doogie White bei den Engländern den Platz hinter dem Mikro eingenommen hat, wird nämlich klar, dass eine Rückkehr zu den stilistischen Wurzeln in dieser Besetzung völlig ausgeschlossen ist. White ist ein begnadeter Rocksänger, der ein traumwandlerisch sicheres Gespür für die perfekte Hookline und den nicht minder perfekten Refrain besitzt und dessen Zusammenarbeit mit den beiden Gitarristen Cliff Evans und Mick Tucker bestens funktioniert.

„War Nation“ ist noch mal einen Tick melodiöser als das Vorgängeralbum ausgefallen und zieht im Genre des kommerziellen Heavy Rock relativ einsam seine Kreise. Es gibt nicht viele Bands, die ein ähnliches Niveau erreichen.

Autor:
Thomas Kupfer

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