Review

Reviews 8.5

TAD MOROSE

Revenant

Ausgabe: RH 319

Despotz/Cargo

Verdammte Axt, sind seit dem letzten TAD MOROSE-Studioalbum tatsächlich schon wieder zehn Jahre ins Land gezogen? Nicht zu fassen. Eine verdammt lange Zeit, in der die schwedische Truppe bei vielen in Vergessenheit geraten ist. Auch ich habe lange keine Platte der Bollnäs-Metaller mehr aufgelegt, mir aber vorgenommen, das umgehend nachzuholen. Falls ich „Revenant“ irgendwann mal wieder aus dem Player bekomme. TAD MOROSE haben hier ein verflucht starkes Comeback abgeliefert, klingen sehr viel direkter, heavier und weniger verspielt, als ich sie in Erinnerung hatte. Die früher latent vorhandenen Progressive-Einflüsse sind nicht mehr existent, stattdessen zelebrieren die Schweden knackigen und bombastischen Power Metal europäischer Prägung mit starken Melodielinien und überraschend wuchtigen Riffs, die mehr Gemeinsamkeiten mit Judas Priest als Nocturnal Rites haben. Ich bin beeindruckt.

Autor:
Frank Albrecht

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