Review

Reviews 7.5

SUBSIGNAL

Touchstones

Ausgabe: RH 293

Golden Core/ZYX (75:30)

Ähnlich wie die neue, darüber hinaus leider zu klinisch klingende Redemption leidet auch SUBSIGNALs „Touchstones“, das zweite Album der Band um die beiden Ex-Sieges-Even-Mitglieder Arno Menses (v.) und Markus Steffen (g.), unter der schier übermächtigen September-Konkurrenz Opeth, Dream Theater und vor allem Steven Wilson und Arch/Matheos; vielleicht ist die Platte, wie profan, mit über 75 Minuten aber auch einfach nur viel zu lang. Jedenfalls schlägt das Gefühl, gerade etwas Gutem beizuwohnen, nie in echte Begeisterung um. Wer nicht ständig in Superlativen denkt, freut sich allerdings über zwölf zwischen Progressive Rock und Progressive Metal changierende, durchaus fordernde Lieder, die aktuelle Fates Warning genauso zitieren wie amerikanische Neunziger-Inkarnationen (Enchant, Ilúvatar) und die Granden der Siebziger (you name it). Vor lauter Begeisterung für die eigenen tollen Vokalarrangements und Signature-Gitarrensounds hat man ein wenig die sich wirklich in den Kopf fräsenden Aufhorchmelodien vergessen, die auf dem 2009er Vorgänger „Beautiful & Monstrous“ noch reichhaltiger vorhanden waren; ´Feeding Utopia´, ´As Dreams Are Made On´ oder ´Echoes In Eternity´ gehören aber nach wie vor zum Besten, was man in diesem Bereich offeriert bekommt. 

Autor:
Boris Kaiser

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