Review

Reviews 7.5

SUBSIGNAL

The Beacons Of Somewhere Sometime

Ausgabe: RH 342

Golden Core/ZYX (65:59)
Nach dem relativ stromlinienförmigen „Paraíso“ steht SUBSIGNAL wieder der Sinn nach verschachtelteren Songaufbauten und herausfordernderen Fingerübungen. Insbesondere die mit harten Riffs unterfütterten Hallo-wach-Nummern ´Tempest´ und ´Everything Is Lost´ wissen auf Anhieb zu gefallen, genauso wie das an Achtziger-Jahre-Yes erinnernde ´And The Rain Will Wash It All Away´, und nach zwei, drei Durchläufen erschließen sich auch die mannigfaltigen, die komplette SUBSIGNAL-Farbpalette nutzenden Facetten des 23-minütigen Titeltracks. Doch so ganz ohne Schatten kommt das vierte Album der Sieges-Even-Nachfolger nicht durch den Tag: Das eigentlich ziemlich gute ´A Time Out Of Joint´ wird von einem völlig unpassenden, nervig-kitschigen Refrain fast komplett zerstört, und ´A Myth Written On Water´ sowie ´Ashes Of Summer´ schweben ein wenig zu bieder durch die Boxen. Eingefleischte Fans werden unterm Strich aber genügend Hörenswertes vorfinden, um sich die vertonten Signalfeuer guten Gewissens in die Sammlung stellen zu können.

Autor:
Michael Rensen

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