Review

Reviews 8.5

SQUEALER

Under The Cross

Ausgabe: RH 177

SQUEALER liefern seit Jahren den Beweis dafür, dass Power Metal auch heute noch originell klingen kann. Klar, die Nordhessen definieren das Genre nicht neu, orientieren sich aber weder an Helloween- noch Italo-Kitsch, bringen keinen altbackenen Accept-Riffmetal und markieren auch nicht den Heldentenor wie Manowar und Konsorten. Hier gibt es keinen Keyboard-Schwulst, keine pseudo-orchestralen Arrangements und schon gar keine Geschichten von tapferen Männern mit Schwertern, die heldenhaft ´ne dicktittige Jungfrau aus irgendeinem Verlies befreien und danach acht Stunden lang Sex auf dem Fell eines zuvor eigenhändig erlegten Bären vor dem Kaminfeuer haben. (Wo gibt´s dieses Konzeptalbum??? Muss ich unbedingt haben! - gk) Nein, hier rocken fünf Jungs einfach furztrocken, knackig und straight nach vorne los, bieten aufs Nötigste reduzierten Power Metal mit ordentlich Schmackes. „Under The Cross" braucht nicht mehr als eine Ladung geiler Riffs, peitschende Drum-Beats, einige nette Gitarren-Harmonien und kernige Vocals ohne Pathos. Irgendwie scheinen SQUEALER Brüder im Geiste von Bands wie Brainstorm, Angel Dust, Wolf oder Lefay zu sein. Und es ist verdammt wichtig, dass es solche Acts noch gibt!

Autor:
Frank Albrecht

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