Review

Reviews 9.0

SPACE CHASER

Dead Sun Rising

Ausgabe: RH 354

This Charming Man/Cargo (45:34)
Die trauen sich was. Nicht dass wir uns falsch verstehen: SPACE CHASER spielen nach wie vor knallharten Thrash Metal. Aber unter der Oberfläche der elf neuen Stücke schlummert derartig viel Potenzial, dass man sich fragt, wo das alles noch hinführen soll. The sky is the limit. Die Hauptstädter werden als eine der wenigen Bands der mittlerweile nur noch im eigenen Saft schmorenden Retro-Thrash-Welle überdauern. ´Metro Massacre´ ist noch ein recht konventioneller Urban-Thrash-Opener, die bereits bekannte Metal/Crossover-Hymne ´Skate Metal Punks´ hat auch den Weg aufs Album geschafft. So weit, so vorhersehbar. Die erste Überraschung dann bei ´Judgement Day´: langsamer Beginn, Riffgewitter im Mittelteil und dazu ein filigranes Bass-Outro als Epilog. Thrash Metal 3.0. Doch damit nicht genug: ´Anthem´ trägt seinen Namen völlig zu Recht - der Chorus markiert die Sternstunde von Sänger Siggi, der hier locker Overkills Blitz und Bruce den Allmächtigen zusammen in die Tasche steckt. Auch das eher mittelschnelle ´Xenomorph´ atmet traditionelle Heavy-Metal-Luft (plus Doublebass-Gewummer), ein weiterer prächtiger Kontrapunkt zu No-nonsense-Thrashern wie ´Atom Crusher´ oder ´Black Hole Circle Pit´. Wieder „nur“ neun Punkte für SPACE CHASER. Schließlich geht die Skala nur bis zehn - und die Karriere Berlins Bester hat gerade erst begonnen...

Autor:
Matthias Mader

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