Review

Reviews 7.0

SOULFLY

Omen

Ausgabe: RH 277

Roadrunner/Warner (40:56)

SOULFLY zählten immer zu den Bands, die einen überraschen konnten. Sei es mit eigenwilligen, aber stets innovativen Tribal- und World-Music-Einlagen („Primitive“, „Prophecy“) oder einer Rückkehr zum Thrash Metal, die man Max Cavalera auf diesem hohen Niveau nicht zugetraut hätte („Dark Ages“). SOULFLY waren immer in Bewegung. Auf „Omen“ geht Max Cavalera jedoch erstmals weder einen Schritt vor noch zurück. Die Unterschiede zum Vorgänger sind marginal, wobei die richtig fette Thrash-Peitsche deutlich seltener hervorgeholt wird als auf „Conquer“. Was bleibt, sind solide, aber selten herausragende Kompositionen. Auch die Gastbeiträge von Tommy Victor (Prong) und Greg Puciato (The Dillinger Escape Plan) fallen nicht so stark aus wie die zahlreichen Kollaborationen der Vergangenheit. Stillstand bekommt dieser innovativ konzipierten Band einfach nicht besonders.

Autor:
Ronny Bittner

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