Review

Reviews 8.0

SONS OF APOLLO

Psychotic Symphony

Label: InsideOut/Sony
Dauer: 57:40
Ausgabe: RH 366

Das Interessanteste an SONS OF APOLLO ist gar nicht mal das hochkarätige Line-up - Mike Portnoy hat neben seinen langjährigen Kumpels Billy Sheehan und Derek Sherinian Ex-Guns-N´-Roses-Gitarrist Ron „Bumblefoot“ Thal und die Veteranenstimme Jeff Scott Soto, äh, zusammengetrommelt -, sondern das Aufeinandertreffen von modernen und traditionellen Metal-Elementen. Insbesondere Thals völlig selbstverständliche Aufgreifen von Dream-Theater-Riffing und mörderischen, bis ins zweite Kellergeschoss hinabdonnernden Meshuggah-Akkordwalzen macht „Psychotic Symphony“ zu einem spannenden Hörvergnügen. Wenn dann noch von Sherinian und Soto edle Hardrock-Vibes der mittleren Deep-Purple-Phase hinzukommen, entsteht ein ebenso wurzelverbundener wie eigenständiger Sound, der in seinen besten Momenten - dem furiosen Epos ´God Of The Sun´, der harschen Abrissbirne ´Lost In Oblivion´, dem ein wenig an Symphony X erinnernden ´Signs Of The Time´, dem melodischen Album-Highlight ´Labyrinth´ - zeitloses Klassiker-Potenzial offenbart. Da stört es auch kaum, dass zwei, drei Nummern etwas zu plakativ durch die Botanik rödeln und manches selbstvergessene Shred- und Fusion-Solo den jeweiligen Song nicht unbedingt aufwertet.

Autor:
Michael Rensen

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